+
Arseni Jazenjuk. 

Ukraine

Jazenjuk soll neuer Regierungschef werden

Kiew  - Der frühere Parlamentschef Arseni Jazenjuk soll nach dem Machtwechsel in der Ukraine Interims-Regierungschef der früheren Sowjetrepublik werden. Das schlug der sogenannte Maidan-Rat am Mittwochabend vor.

Die prominenten Politiker Julia Timoschenko  und Vitali Klitschko  standen hingegen nicht auf der Liste.

Die Kandidatur wurde von den Zehntausenden Aktivisten aber auch mit zahlreichen Pfiffen aufgenommen, weil der 39-Jährige nicht für einen echten Neuanfang stehe. Dem Maidan-Rat gehören Schlüsselfiguren der Protestbewegung in der Ukraine an. Dem Vorschlag muss das Parlament an diesem Donnerstag noch zustimmen.

Dem Kabinett soll auch der mutmaßlich gefolterte Regierungsgegner Dmitri Bulatow als Sportminister angehören. Der Kommandant des Protestlagers auf dem Maidan, Andrej Parubij, wird demnach Chef des Sicherheitsrates.

Der gestürzte Präsident Viktor Janukowitsch wurde unterdessen zur internationalen Fahndung ausgeschrieben, ebenso der abgesetzte Innenminister Witali Sachartschenko. Nach ihnen wird wegen der Tötung Dutzender Demonstranten wegen „Massenmordes“ gefahndet.

dpa

Villa gestürmt: So luxuriös lebte Janukowitsch

Villa gestürmt: So luxuriös lebte Janukowitsch

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Obama verteidigt Strafnachlass für Chelsea Manning
Washington - US-Präsident Barack Obama hat seine Entscheidung für eine vorzeitige Haftentlassung der früheren Wikileaks-Informantin Chelsea Manning verteidigt.
Obama verteidigt Strafnachlass für Chelsea Manning
Stoltenberg: Cyberattacken auf die Nato nehmen zu
Berlin (dpa) - Die Nato wird nach Angaben ihres Generalsekretärs Jens Stoltenberg immer öfter zum Ziel von Cyberangriffen.
Stoltenberg: Cyberattacken auf die Nato nehmen zu
Oppermann: "Höcke ist ein Nazi"
Mit seiner Rede zum Umgang der Deutschen mit dem Holocaust-Gedenken hat der AfD-Politiker Björn Höcke viele Landsleute entsetzt. Ein Parteifreund sagt: Der …
Oppermann: "Höcke ist ein Nazi"
Kommentar zu Gauck-Rede: Warnruf zum Abschied
München - Gauck zeichnete in seiner Abschiedsrede ein skeptisches Bild von Deutschland. Es ist Zeit, dass die liberale Demokratie ihre Wehrhaftigkeit beweist, meint …
Kommentar zu Gauck-Rede: Warnruf zum Abschied

Kommentare