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Der syrische Präsident Bashar-al-Assad (re.) traf sich am Mittwoch mit dem russischen Außenminister Sergey Ryabkov.

Assad dankt Russland für Unterstützung

Damaskus - Syriens Machthaber Baschar al-Assad hat der verbündeten russischen Regierung für ihre Unterstützung gedankt.

Syrien sei Opfer eines "wilden Angriffs" durch vom Westen unterstützte Aufständische, sagte der Präsident nach Angaben des Staatsfernsehens am Mittwoch. Russlands Ablehnung einer Androhung militärischer Gewalt, sollte Syrien sein Chemiewaffenarsenal nicht unter internationale Kontrolle stellen, werde außerdem ein "neues globales Gleichgewicht" schaffen, sagte er demnach.

Assad traf in Damaskus mit dem stellvertretenden russischen Außenminister Sergej Rjabkow zusammen. Dieser hatte zuvor gesagt, die russische Regierung habe von der syrischen Führung Hinweise für den Einsatz von Giftgas durch Rebellen erhalten. Wegen des Einsatzes von Chemiewaffen im syrischen Bürgerkrieg wird derzeit international über mögliche militärische Folgen debattiert.

Syriens stellvertretender Außenminister Faisal Mokdad sagte dazu der Nachrichtenagentur AFP, Syrien sei davon überzeugt, dass Kapitel VII der UN-Charta "niemals" zur Anwendung kommen werde, da dafür die Rechtfertigung fehle. Er sprach von einer "großen Lüge", die von den westlichen Mächten benutzt werde.

Kapitel VII der UN-Charta sieht eine ganze Reihe von Zwangsmaßnahmen gegen Staaten vor, die den Weltfrieden gefährden - von ökonomischen Sanktionen bis hin zu militärischer Gewalt. Paris, Washington und London dringen auf eine UN-Resolution gemäß Kapitel VII. Dies lehnt Moskau aber ab.

AFP

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