+
Ein Plakat von Syriens Präsidenten Assad.

Bei einem Angriff der Amerikaner

Assad droht USA: "Müssen auf alles gefasst sein"

Die USA müssen nach den Worten des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad im Falle eines militärischen Angriffs auf sein Land "auf alles gefasst" sein.

 "Sie müssen mit allem rechnen", sagte Assad in einem am Montag ausgestrahlten Interview dem US-Fernsehsender CBS. Der syrische Präsident verwies darauf, dass Entscheidungen im Falle eines Angriffes nicht nur von seiner Regierung getroffen würden, sondern dass es in der Region "unterschiedliche Akteure" gebe. So müsse beispielsweise mit dem Einsatz von Chemie-Waffen gerechnet werden, "falls Aufständische, Terroristen in der Region oder andere Gruppe solche besitzen".

Risiken und Probleme eines Militäreinsatzes in Syrien

Risiken und Probleme eines Militäreinsatzes in Syrien

Die US-Regierung wirft den syrischen Regierungstruppen vor, im August bei einem Giftgas-Einsatz bei Damaskus mehrere hundert Menschen getötet zu haben. Sie plant deshalb einen Militärschlag. Assad hat die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen. Die Mehrheit der US-Bürger lehnt einer Umfrage von ORC International einen militärischen Angriff der USA auf Syrien ab. Von 1022 Befragten vertraten 59 Prozent die Ansicht, der US-Kongress solle die von Obama geforderte Zustimmung zu einem auf 60 Tage begrenzten Einsatz verweigern. Mehr als 70 Prozent gehen davon aus, dass bei einem solchen Einsatz kein einziges Ziel erreicht würde, das im nationalen Interesse der USA wäre. Selbst bei Zustimmung des Kongresses wären immer noch 55 Prozent gegen einen Einsatzbefehl.

USA: Ultimatum an Regime in Syrien

afp

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Nach Präsidentenwahl in Kenia: Opposition legt Einspruch ein
Kenias Opposition will das Wahlergebnis von vor rund einer Woche nicht anerkennen. Die Computer seien manipuliert worden, lautet einer der Vorwürfe. 
Nach Präsidentenwahl in Kenia: Opposition legt Einspruch ein
Rechte „Identitäre“ in Barcelona nicht willkommen
Nach dem Terroranschlag von Barcelona marschierten Mitglieder der Identitären Bewegung in der Stadt auf. Passanten stellten sich den Rechten entgegen.
Rechte „Identitäre“ in Barcelona nicht willkommen
Terror-Fahrer von Barcelona war erst 17 und kündigte die Tat an
Sein Anschlag tötete 14 Menschen und wollte offenbar noch viel mehr treffen - über den Attentäter von Barcelona gibt es mittlerweile nähere Erkenntnisse.   
Terror-Fahrer von Barcelona war erst 17 und kündigte die Tat an
Merkel zu Erdogan: „Wir verbitten uns jede Art von Einmischung“
Der türkische Präsident Erdogan hat die türkischstämmigen Wähler zum Boykott bei der Bundestagswahl aufgerufen. Bundeskanzlerin Angela Merkel übt an der Einmischung …
Merkel zu Erdogan: „Wir verbitten uns jede Art von Einmischung“

Kommentare