Rückschlag für FC Bayern: Alaba fällt gegen Real aus

Rückschlag für FC Bayern: Alaba fällt gegen Real aus
+
Assad: „Nichts wird beginnen, bevor der Terrorismus nicht besiegt ist"

Terrorismus müsse zuerst besiegt sein

Assad spricht im TV über Bedingungen für seinen Rückzug

Rom - Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat sich im italienischen TV Journalisten gestellt. Er klebe nicht an der Macht, erklärte dabei der Machthaber.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat praktisch die Rückeroberung der an Rebellen verlorenen Gebiete zur Voraussetzung für eine Beilegung der Syrienkrise erklärt. Auf die Frage nach einem Zeitplan zur Krisenlösung sagte Assad am Mittwochabend im italienischen Fernsehen (Rai-1): „Nichts wird beginnen, bevor der Terrorismus nicht besiegt ist. Nichts kann beginnen, solange ein großer Teil Syriens von Terroristen besetzt ist.“

Assad versicherte, er klebe nicht an der Macht. „Wenn die Syrer Präsidentenwahlen wollen, gibt es keine Rote Linie.“ Die Wiener Syrienkonferenz habe allerdings nicht erklärt, dass es eine Präsidentenwahl geben solle, sondern dass der politische Prozess vom Willen der Syrer selbst abhänge. „Das Wichtigste ist jetzt, dass wir uns auch mit der Opposition zusammensetzen und als Syrer unsere Programme präsentieren“, sagte er. Über Präsidentenwahlen müsse es einen „Konsens der Syrer“ geben.

Assad: Paris-Anschläge "ein schreckliches Verbrechen"

Auf die Frage, ob er die Terrormiliz IS unterstützt habe, um die Opposition zu spalten, erwiderte Assad: Der IS-Anführer Abu Bakr „al-Bagdadi wurde von den USA freigelassen, der IS hat also nicht in Syrien begonnen, sondern im Irak und sogar noch früher in Afghanistan“. Der frühere britische Premierminister Tony Blair habe „selbst gesagt, dass die Geburt des IS auch das Ergebnis von Fehlern des Westens“ sei. Die Anschläge in Paris seien „ein schreckliches Verbrechen. Wir in Syrien wissen, was es heißt, einen geliebten Menschen bei einem so schrecklichen Verbrechen zu verlieren: Wir leiden seit fünf Jahren darunter.“

Obama besteht auf Assads Entmachtung

Zur Beendigung des Bürgerkriegs in Syrien besteht US-Präsident Barack Obama weiterhin auf einer Entmachtung Assads. "Ich kann mir keine Situation vorstellen, in der wir den Bürgerkrieg in Syrien beenden könnten und in der Assad an der Macht bleibt", sagte Obama am Donnerstag in Manila. Die syrische Bevölkerung werde das nicht akzeptieren.

dpa/AFP

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Renten steigen um mehr als drei Prozent
Berlin (dpa) - Die Bezüge der rund 21 Millionen Rentner in Deutschland steigen zum 1. Juli um mehr als drei Prozent. Das Bundeskabinett beschloss eine entsprechende …
Renten steigen um mehr als drei Prozent
Zschäpe-Verteidiger: Bundesanwaltschaft ignoriert Fakten
München (dpa) - Im Münchner NSU-Prozess haben die Verteidiger der Hauptangeklagten Beate Zschäpe ihr Plädoyer fortgesetzt - und in teilweise scharfer Form weitere …
Zschäpe-Verteidiger: Bundesanwaltschaft ignoriert Fakten
In Deutschlands Gefängnissen wird der Platz knapp
Volle Gefängnisse, Angriffe auf Wärter: Der Justizvollzug in Deutschland stößt an seine Grenzen. Eine Gruppe von Gefangenen bereitet besondere Sorgen.
In Deutschlands Gefängnissen wird der Platz knapp
Regulieren wie bei Facebook? Dobrindt legt sich mit Skandal-Rappern an 
Mit Unverständnis hat CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt auf die Vergabe des Echo-Musikpreises an die Rapper Kollegah und Farid Bang reagiert. Er schlägt …
Regulieren wie bei Facebook? Dobrindt legt sich mit Skandal-Rappern an 

Kommentare