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Syriens Präsident Baschar al-Assad.

Syriens Machthaber lobt dafür Russland

Assad: „Der Westen wird immer schwächer“

Damaskus - Syriens Präsident Assad setzt weiter auf die Unterstützung Russlands und lobt dessen „Feuerkraft“. Den Westen hingegen bezeichnet er als „schwach“.

Im Syrien-Konflikt spielt der Westen nach den Worten von Präsident Baschar al-Assad eine immer geringere Rolle. In der Vergangenheit sei ihm häufig vorgeworfen worden, "von der Realität abgekoppelt" zu sein, sagte Assad der britischen Sonntagszeitung The Sunday Times. "Jetzt ist es anders", fügte er in dem Interview hinzu. "Der Westen wird immer schwächer." 

Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) habe im Nachbarland Irak unter der Beobachtung durch "Satelliten und Drohnen der USA" Öl geschmuggelt und Ölfelder ausgebeutet, sagte Assad. Der Westen habe dazu "nichts gesagt". Seit dem Eingreifen Russlands in den Syrien-Konflikt sei der IS nun aber "in jeder Hinsicht zusammengeschrumpft". 

Moskau hatte im September 2015 militärisch in den Syrien-Konflikt eingegriffen und unterstützt Assads Truppen mit Luftangriffen. Vor allem die russische Beteiligung an der Offensive in der nordsyrischen Stadt Aleppo stößt im Westen auf heftige Kritik. Eine von den USA angeführte Militärkoalition fliegt zudem Luftangriffe auf IS-Stellungen. 

Assad sagte in dem Interview, die russischen Luftangriffe hätten seine Truppen entscheidend vorangebracht: Die "Feuerkraft" der russischen Kampfflugzeuge habe den "Ausschlag gegeben", sagte Assad. "Sie haben die Feuerkraft, die wir nicht haben". Vor dem russischen Eingreifen hätten seine Truppen einer "unbegrenztem Reserve an Terroristen" gegenübergestanden und schwer zu kämpfen gehabt, sagte Assad. Die "russische Feuerkraft" und auch die "iranische Unterstützung" hätten das "ausgeglichen".

Assad bekräftigte seine Entschlossenheit, die Rebellen aus Aleppo zu vertreiben. "Terroristen" hätten einen Teil der Stadt besetzt, "und wir müssen sie loswerden". Auf die Frage, ob ihm die in Aleppo und in anderen Landesteilen getöteten Kinder schlaflose Nächte bereiteten, antwortete Assad: "Ich schlafe regelmäßig, ich schlafe, arbeite und esse normal und ich treibe Sport."

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