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Syriens Präsident Baschar al-Assad

"US-Drohungen beeinflussen uns nicht"

Assad will Dokumente an die UN schicken 

Moskau - Syrien stellt seine Chemiewaffen nach Angaben von Präsident Baschar al-Assad wegen der russischen Initiative und nicht auf Druck der USA unter internationale Kontrolle.

Syriens Machthaber Baschar al-Assad hat am Donnerstag zugesagt, das Chemiewaffenarsenal seiner Streitkräfte unter internationale Kontrolle zu stellen. An die UNO würden Dokumente versandt, um ein entsprechendes Abkommen zu schließen, sagte Assad im Gespräch mit dem russischen Staatssender Rossija 24. Dieser Entschluss sei aber keineswegs auf Druck der USA gereift, die mit einem Militärschlag gedroht hatten. "US-Drohungen haben den Beschluss nicht beeinflusst", versicherte Assad.

Vielmehr betonte er laut russischer Übersetzung: "Syrien wird seine chemischen Waffen wegen Russland unter internationale Kontrolle stellen." Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte am Montag überraschend vorgeschlagen, die syrischen Chemiewaffen unter internationale Kontrolle zu stellen und zu vernichten. Damaskus könnte sich Beobachtern zufolge möglicherweise darauf einlassen, um so den drohenden Militärangriff der USA und Frankreichs abzuwenden.

Syrien: So wütet Assad gegen sein eigenes Volk

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afp/dpa

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