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Horst Seehofer (CSU) wirft deutschen Politikerin und Journalisten das Verbreiten von Fake News vor.

Im Asyl-Streit mit Merkel

Seehofer wirft deutschen Medien „Fake News“ vor - Scharfe Kritik: „In einer Reihe mit Donald Trump“

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CSU-Chef Seehofer sorgt für neuen Zündstoff im Asyl-Streit: Er wirft den deutschen Medien die Verbreitung von „Fake News“ vor. Kritiker vergleichen ihn mit rechten Populisten.

Berlin - CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer hat den deutschen Medien „Fake News“ vorgeworfen. In einem Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung sagte er: „Wir reden immer über die Gefahren russischer Einflussnahme über Fake News. Wir müssen nicht nach Russland schauen. Die meisten Fake News werden in Deutschland produziert, von Medien wie von Politikern.“ 

Journalisten würden Nachrichten nicht mehr auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen, deswegen gebe es immer mehr Falschmeldungen, kritisiert der CSU-Chef.

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Seehofer nahm dabei Bezug auf sein angebliches Statement, er könne mit Kanzlerin Merkel nicht mehr zusammenarbeiten. Das Zitat wurde am Wochenende von welt.de verbreitet. Die Rhein-Neckar-Zeitung hatte Seehofer auf den Satz angesprochen, woraufhin dieser von Fake News sprach. 

Der Deutsche Journalistenverband (DJV) kritisiert den CSU-Chef scharf. „"Damit stellt er sich in eine Reihe mit Donald Trump und anderen Populisten", sagte DJV-Chef Frank Überall dem Medienmagazin. Dies sei eines Bundesinnenministers unwürdig. Der DJV-Vorsitzende räumt ein, dass wie in jeder Berufsgruppe auch im Journalismus Fehler passieren. Journalisten würden jedoch nicht mit Vorsatz falsch berichten, wie Seehofer unterstelle.

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