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Flüchtlinge vom Balkan (Archivbild).

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Flüchtlinge: Warn-Anzeigen sollen Albaner und Serben abhalten

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München – Das Flüchtlings-Bundesamt hat Werbung auf Facebook gezielt bei Nutzern in Albanien und Serbien gestartet, um sie von der Einreise abzuhalten.

Sie hätten „fast keine Aussicht auf Asyl in Deutschland. 99,8 Prozent der Anträge“ würden abgelehnt, heißt es darin in den Landessprachen. Zuletzt hatte die deutsche Botschaft Zeitungsanzeigen geschaltet, die vor profitgierigen, betrügerischen Schleppern warnen.

Unterdessen geht die Asyl-Debatte in Deutschland unter Hochdruck weiter. Bayerns Städtetagspräsident Ulrich Maly (SPD) sagte, er halte den Bau von jährlich 80 000 Wohnungen bundesweit für nötig, um Konkurrenz zwischen Flüchtlingen und Einheimischen um bezahlbaren Wohnraum zu verhindern. Er forderte eine Verdoppelung der Investitionen von Bund und Ländern.

Für seine Äußerung, wonach nicht jeder Flüchtling willkommen sei, wurde der Chef der Münchner Rathaus-SPD, Alexander Reissl, gestern heftig kritisiert. Führende Sozialdemokraten distanzierten sich, die Jusos warnten vor „billigem Populismus à la CSU“. Die Grünen warfen Reissl vor, die „Stimmung unnötig anzuheizen“.

cd/ul

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