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Horst Seehofer (l-r, CSU), der Präsident des Deutschen Städtetags Ulrich Maly, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland Heinrich Bedford-Strohm und der Leiter der Staatskanzlei Marcel Huber (CSU) unterhalten sich in der Staatskanzlei

Treffen unter der Leitung Seehofers

Asylgipfel: Alle wollen die Herausforderung stemmen

München - Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat am Donnerstag Freistaat, Kommunen, Kirchen, Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbände zum Asylgipfel geladen. Hinterher gab es viel Zuversicht.

Alle Teilnehmer des Asylgipfels wollen bei der Bewältigung der aktuellen Flüchtlingskrise eng zusammenstehen. Das vereinbarten sie beim mittlerweile zweiten Asylgipfel unter Leitung von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) am Donnerstag in der Staatskanzlei.

 „Die Herausforderung ist groß, aber ich glaube, die Kraft ist auch groß", sagte der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm für die Kirchen. Übereinstimmend hervorgehoben wurde das große Engagement der vielen ehrenamtlichen Helfer. Es wurden aber auch einige klare Forderungen laut: etwa nach mehr sozialem Wohnungsbau und mehr Geld für den Ausbau der Asylsozialarbeit.

Misstöne gab es vor dem Gipfel von der Opposition. Sie war zu dem Treffen nicht eingeladen und hatte sich darüber zu Beginn der Woche bereits öffentlich beschwert.

Im September 2014 hatte Seehofer erstmals zu einem Asylgipfel in die Staatskanzlei geladen. Mit Vertretern von Sozialverbänden, Kirchen und Kommunen erörterte die Staatsregierung damals Maßnahmen gegen die teils dramatische Situation in den Flüchtlingsunterkünften.

dpa

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