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Flüchtlingslager bei Athen.

Griechenland unter Druck

Athen widerspricht Erdogan - Flüchtlingsdeal wird eingehalten

Athen - Griechenland fürchtet einen massiven Zustrom an Flüchtlingen aus der Türkei, sollte die den Flüchtlingspakt aufkündigen. Entgegen Erdogans Kritik halte man aber die Abmachungen ein.

In Griechenland gibt es bisher keine Hinweise, dass die Türkei den Flüchtlingspakt mit der EU nicht einhält. Das sagte der Sprecher des griechischen Flüchtlingskrisenstabs, Giorgos Kyritsis, am Mittwochmorgen dem griechischen Fernsehsender Skai.

Seit Dienstag seien 119 Neuankünfte von Flüchtlingen und Migranten verzeichnet worden, dafür aber am vergangenen Sonntag nur vier. Dennoch habe man die Situation im Auge: „Wir wären töricht, wenn wir nicht besorgt wären“, sagte Kyritsis.

Die Türkei droht mit der Aufkündigung des Flüchtlingspakts, falls die EU nicht im Gegenzug Visafreiheit gewährt. Griechenland fürchtet, dass in solch einem Fall der Flüchtlingszustrom von der türkischen Küste zu den griechischen Inseln wieder massiv zunehmen könnte.

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