Nach brutaler Vergewaltigung: Dritter Täter verhaftet

Nach brutaler Vergewaltigung: Dritter Täter verhaftet
+
Bundesaußenminister Steinmeier während der Atomgespräche in der österreichischen Hauptstadt. 

Kommt es zur Einigung?

Atompoker mit dem Iran: Unterhändler unter Zeitdruck

Wien - Unter wachsendem Zeitdruck steuern die Atom-Verhandlungen mit Iran mit der Anreise aller Chefdiplomaten in die Zielgerade.

Heute soll Chinas Außenminister die Runde seiner Kollegen aus der 5+1-Gruppe (USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland) am Verhandlungsort in Wien komplettieren. Ob es eine Einigung bis zum Fristende in der Nacht zum Mittwoch geben wird, ist aber weiter offen.

Die Lücken im Text des angestrebten Abkommens seien weniger geworden, betonten beide Seiten. Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif betonte aber in der Nacht auf Montag, es bestehe noch Uneinigkeit in einigen Punkten. Delegationskreisen zufolge wird noch immer um heikle Themen wie die Aufhebung bestehender Sanktionen gegen den Iran gerungen.

Der Westen macht Druck auf den Iran, die Möglichkeit zur Einigung zu ergreifen. "Das ist eine einmalige Chance", sagte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) am späten Sonntagabend in Wien. Eine Einigung um jeden Preis werde es aber nicht geben, hieß es einhellig aus der 5+1-Gruppe. Seitens der iranischen Verhandler wurde bereits laut darüber nachgedacht, auch nach Ablauf der Frist bis Donnerstag weiter zu verhandeln.

Eine Übereinkunft soll sicherstellen, dass der Iran die Kernkraft zivil nutzen kann, ohne in den Besitz einer Atombombe zu kommen. Im Gegenzug sollen die Wirtschaftssanktionen des Westens schrittweise aufgehoben werden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

TV-Duell: ARD will sich keine Bedingungen mehr diktieren lassen
Das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz brachte ein Patt - und Frust über das Konzept. Nun will sich die ARD nicht mehr von den Kandidaten in ihre Pläne …
TV-Duell: ARD will sich keine Bedingungen mehr diktieren lassen
Maas wirft Altmaier „Wahlkampfhilfe für die AfD“ vor
Kurz vor der Wahl sorgt der Umgang mit der AfD für Zoff im Bundeskabinett. Justizminister Heiko Maas hält dem Kollegen Peter Altmaier „Wahlhilfe“ für die Partei vor.
Maas wirft Altmaier „Wahlkampfhilfe für die AfD“ vor
Streit mit Le Pen: Front-National-Vize verlässt Partei
Frankreichs Rechtspopulisten sind zerstritten: Zunächste entmachtete Front-National-Chefin Le Pen ihren Vize - nur wirft er das Handtuch. Grund ist ein Richtungsstreit.
Streit mit Le Pen: Front-National-Vize verlässt Partei
Mordprozess: Erwartete der Reichsbürger die Polizei? 
Der sogenannte Reichsbürger aus Georgensgmünd hat nach Angaben eines Zeugen mit einem Polizeieinsatz im Zusammenhang mit seinen Waffen gerechnet.
Mordprozess: Erwartete der Reichsbürger die Polizei? 

Kommentare