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Vizeaußenminister Abbas Araghchi strebt eine Zwischenlösung im Atomstreit an.

Atomverhandlungen

Iran hofft auf Zwischenlösung im Atomstreit

Teheran - Ein Durchbruch im Atomstreit mit dem Iran bleibt aus. Bei den Atomverhandlungen strebt der Iran mehr Verhältnismäßigkeit zwischen den Forderungen der internationalen Gemeinschaft und den Sanktionen an.

Der Iran hofft bei der nächsten Runde der Atomverhandlungen in Genf zumindest auf eine Zwischenlösung. „Wir haben letztes Mal gute Fortschritte erzielt, und diesmal müssen wir die restlichen Differenzen ausräumen, um zumindest einer Zwischenlösung näher zu kommen“, sagte Vizeaußenminister Abbas Araghchi am Dienstag. Laut Nachrichtenagentur Isna schloss er jedoch eine Einstellung der gesamten Urananreicherung erneut aus.

Vertreter des Irans und Unterhändler der fünf UN-Vetomächte USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien sowie Deutschlands (5+1) wollen von Mittwoch bis Freitag ihre Gespräche in Genf fortsetzen. An der vorangegangenen Runde Anfang November nahmen sogar die Außenminister teil. Der erhoffte Durchbruch blieb allerdings aus.

Der Iran soll Teile seines Atomprogramms aufgeben, darunter die Arbeit an einem Schwerwasserrektor und die Urananreicherung auf 20 Prozent. Im Gegenzug werden Teile der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Teheran aufgehoben und besonders die Einfuhr von Medikamenten wieder ermöglicht.

Der Iran fordert aber mehr, besonders eine Verhältnismäßigkeit zwischen den Forderungen der internationalen Gemeinschaft und den Lockerungen der Sanktionen.

dpa

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