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Kuwaits Außenminister Sabah al-Khalid al-Sabah zog seinen Botschafter aus dem Iran ab.

Krise verschärft sich weiter

Auch Kuwait ruft Botschafter aus dem Iran zurück

Kuwait-Stadt/Riad - Nach den Übergriffen auf die saudische Botschaft im Iran ruft auch Kuwait seinen Botschafter aus dem schiitischen Nachbarland zurück.

Das meldete die staatliche Nachrichtenagentur Kuna am Dienstag unter Berufung auf das kuwaitische Außenministerium. Die Erstürmung der saudischen Botschaft in Teheran stelle einen "groben Bruch“ internationaler Verträge dar, hieß es zur Begründung.

Zuvor hatten das sunnitische Saudi-Arabien sowie seine Verbündeten Bahrain und Sudan ihre diplomatischen Beziehungen zum schiitischen Iran beendet. Die Vereinigten Arabischen Emirate zogen ebenfalls ihren Botschafter ab, ersetzen ihn aber durch einen Geschäftsträger. Unklar blieb zunächst, ob auch Kuwait diesen Weg wählt.

Auslöser der Eskalation war die Hinrichtung von 47 Gefangenen in Saudi-Arabienam Samstag. Unter ihnen war ein bekannter oppositioneller schiitischer Geistlicher. Riads angespanntes Verhältnis zum Nachbarland Iran verschlechterte sich daraufhin rapide. Demonstranten in Teheran stürmten die saudische Botschaft.

"Das Böse geht vom Iran aus"

Der saudische Außenminister Adel al-Dschubair machte den Iran für die Eskalation verantwortlich. „Die Aggression und das Böse geht vom Iran aus, nicht vom (saudischen) Königreich“, sagte Al-Duschbair in Riad bei einer Pressekonferenz mit seinem ägyptischen Kollegen Sami Schukri, wie die saudischen Nachrichtenagentur SPA meldete. Teheran mische sich in die Angelegenheiten der Region ein. Der Iran unterstütze den Terrorismus und stifte zu Gewalt und Extremismus an.

dpa

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