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Nach Deutschland wollen auch die USA den auslaufenden Einsatz nicht verlängern. 

Soldaten sollen abgezogen werden

Auch USA beenden „Patriot“-Einsatz in der Türkei

Istanbul - Nach der Bundesregierung haben auch die USA den Abzug ihrer „Patriot“-Raketenabwehrsysteme aus der Türkei angekündigt.

Der im Oktober auslaufende Einsatz werde nicht verlängert, hieß es am Sonntag in einer gemeinsamen Erklärung der türkischen Regierung und der US-Regierung.

Die „Patriot“-Raketenabwehrsysteme der USA waren als Teil der Nato-Mission „Active Fence“ seit 2013 in der Türkei stationiert. Sie sollten die Türkei vor Raketenangriffen aus dem Bürgerkriegsland Syrien schützen.

In der Erklärung hieß es weiter, die USA und die Nato stünden zu ihrer Verpflichtung, Bündnispartner einschließlich der Türkei zu verteidigen. Falls nötig, könnten die USA innerhalb einer Woche erneut Abwehrsysteme in der Türkei stationieren.

Am Samstag hatte bereits die Bundesregierung angekündigt, den Bundeswehreinsatz in der Türkei nach drei Jahren zu beenden. Die deutschen „Patriot“-Systeme mit aktuell 250 deutschen Soldaten sollen bis Ende Januar 2016 von der Südostgrenze des Landes abgezogen werden.

dpa

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