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Hat offenbar Gefallen an militärischen Umgangsformen gefunden: US-Präsident Donald Trump.

„Sie sitzen stramm und hören zu“

Auf den Geschmack gekommen? Trump will „wie Kim Jong Un behandelt werden“

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Das Treffen mit Kim Jong Un hat bei Donald Trump offenbar Eindruck hinterlassen - er möchte nun tatsächlich auch so wie Nordkoreas Machthaber behandelt werden.

Washington - Die Ergebnisse des historischen Treffens zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un gaben zumindest Anlass für verhaltenen Optimismus - die Bilder des Gipfels eher für Spott. Sei es Trumps Salutieren vor einem nordkoreanischen General. Oder der sehr augenfällige Unterschied in Trumps Körpersprache beim Treffen mit dem Diktator im Vergleich zu den Begegnungen mit den Entscheidungsträgern der G7.

Keine gute Laune: Donald Trump beim Zusammentreffen mit Justin Trudeau

Nun, ein paar Tage nach dem Gipfel von Singapur legt Trump auch in klaren Worten nach. Er bekundete seinen Respekt für Kim in einem Interview mit seinem Haussender Fox, wie die Huffington Post berichtet. Und zwar auf eine Art und Weise, die nicht nur in den USA für Stirnrunzeln sorgen dürfte. Denn deutlich zu werden schien ein Faible für militärischen Gehorsam auch im politischen Umfeld.

„Die Leute sitzen stramm und hören ihm zu“

„Hey, er ist der Kopf eines Landes, und er ist ein starker Kopf“, stellte Trump mit Blick auf Kim klar. „Er spricht und seine Leute sitzen stramm und hören zu. Ich will, dass meine Leute das selbe tun!“, sagte der US-Präsident. Unklar blieb, ob der Republikaner mit „seinen Leuten“ den Stab im Weißen Haus oder gar die Bürger der Vereinigten Staaten meinte.

Bester Dinge: Donald Trump im Gespräch mit Kim Jong Un

„Wir kommen gut miteinander aus, wir hatten eine gute Chemie“, erzählte Trump weiter über sein Zusammentreffen mit Kim Jong Un. Auch eine weitere Begegnung im Weißen Haus sei nicht ausgeschlossen. Kim dürfte das mit Freude hören: Er war über Jahre von der internationalen Politik mehr oder minder ausgeschlossen. Der Gipfel in Singapur war seine bislang weiteste Auslandsreise.

Gutes Verhältnis zu Nordkorea - Eiszeit mit den alten Verbündeten

Seine freundliche Haltung gegenüber dem für Menschenrechtsverstöße gerügten nordkoreanischen Regime hatte Trump dem Bericht zufolge zuvor vor Journalisten verteidigt. „Ich will nicht erleben, dass eine Atomwaffe Sie und Ihre Familie auslöscht“, sagte er. „Ich will ein gutes Verhältnis mit Nordkorea haben. Ich will ein gutes Verhältnis mit vielen Ländern haben.“

Belastet waren zuletzt allerdings Trumps Verbindungen zu den traditionellen Verbündeten der G7. Der US-Präsident hatte nach dem G7-Gipfel in Kanada überraschend für einen Eklat gesorgt. Kanadas Premier Justin Trudeau nannte er nach dem Treffen einen „unehrenhaften und schwachen“ Gastgeber.

fn

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