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„Gezockt und verloren“: Das sagen britische Medien zum Wahl-Schock

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Von: Vanessa Fonth

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Die britischen Medien gelten als unerbittlich in ihrer Berichterstattung. Kein Wunder also, wenn sie nach dem Wahlschock von Donnerstagabend kein Blatt vor den Mund nehmen.

Die britische Regierungschefin Theresa May dürfte sich mit der vorgezogenen Wahl gründlich verkalkuliert haben. Nach Bekanntwerden den ersten Prognosen sprechen die Medien der Insel von einer Fehlkalkulation der konservativen Premierministerin:

„Am seidenen Faden: Theresa May stand vergangene Nacht vor dem sensationellsten politischen Desaster seit Generationen, als die Wahlprognose vorhersagte, dass sie ihre konservative Mehrheit verlieren würde. (...) Sollte sich dieses Ergebnis bestätigen, wenn alle Stimmen ausgezählt sind, wäre dies ein katastrophales Risiko, das eine schwache und wackelige Premierministerin eingegangen ist, die nach dieser kolossalen Fehleinschätzung nicht mehr lange in der Downing Street (Regierungssitz) haben könnte.“

„Prognosen-Schock für May: Theresa Mays Wagnis, eine vorgezogene Wahl nach einem großen Vorsprung der Konservativen in den Umfragen auszurufen, scheint(...) fehlgeschlagen zu sein.“

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dpa

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