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Am 13. November 2015 wird Paris von Anschlägen erschüttert. Dokumente aus Sicherheitskreisen offenbaren jetzt geheime Anschlagspläne des IS.

Nach den Anschlägen von Paris

Geheime Terrorpläne aufgedeckt

Paris - Es ist der 13. November 2015. Die französische Hauptstadt wird von Anschlägen erschüttert. Jetzt liegen dem Nachrichtensender CNN offenbar Geheimpapiere vor, die einen weiteren Terrorplan enthüllen.

In Paris herrscht Ausnahmezustand. Bewaffnete Terroristen stürmen in die Konzerthalle Bataclan und schießen um sich. In Cafés und Restaurants suchen Menschen Schutz vor den Angreifern. Im Fußballstadion ist eine Explosion zu hören. Draußen vor dem Stade de France sprengen sich zwei Attentäter in die Luft. Bei der Anschlagsserie sterben 350 Menschen.

Ahmad al-Mohammad und Mohamad al-Mahmod, die vor dem Stade de France ihre Sprengstoffwesten zündeten, sollen als Flüchtlinge getarnt nach Europa gekommen sein.

Wie CNN berichtet, reisten Anfang Oktober möglicherweise noch zwei weitere IS-Kämpfer aus Raqqa in Syrien auf der selben Route. Dies geht aus Geheimpapieren europäischer Ermittlungskreise hervor, die CNN nach eigenen Angaben vorliegen.

Bei den fraglichen Personen handele es sich offenbar um Adel H. und Muhammad U. die in Griechenland durch gefälschte Papiere auffielen und für etwa einen Monat inhaftiert wurden. Wie aus den Dokumenten hervorgeht, hätten die Terroristen selbst kaum Informationen über die Pläne gehabt, die der IS durch sie verfolgte. Sie sollten wohl nach Frankreich reisen und dort etwas "zu Gottes Ehren tun".

Infos kamen per WhatsApp

Instruktionen erhielten sie angeblich durch einen IS-Führer namens Abu A. per Whatsapp, durch Mittelsmänner soll ihnen immer nur so viel Geld zugespielt worden sein, wie sie für die Weiterreise benötigten. Nachdem H. und U. nach CNN-Angaben in Griechenland aufgehalten wurden, zogen al-Mohammad und al-Mahmod weiter nach Frankreich, wo sie Teil der schrecklichen Anschlagsserie wurden und starben.

Nachdem H. und U. wieder auf freiem Fuß waren, sollen sie ihre Reise Richtung Österreich fortgesetzt haben. In Salzburg warteten sie wahrscheinlich auf einen dritten mutmaßlichen Terror-Kämpfer: Abid T. Sein Name war bisher noch nicht öffentlich mit dem IS in Verbindung gebracht worden.

Bei einer Razzia in dem Flüchtlingscamp, in dem sich H. und U. aufhielten, wurden die beiden laut CNN festgenommen. T. konnte jedoch entkommen. Aufgrund von Facebookfotos, die T. immer wieder aktualisierte, habe sein Aufenthaltsort in Belgien ausfindig gemacht werden können. Im Juli sei auch er von der Polizei aufgegriffen worden.

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