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Bis Ostermontag plant die Friedensbewegung bundesweit rund 80 Veranstaltungen.

Einige hundert Teilnehmer

Nur wenig Beteiligung bei Auftakt der Ostermärsche

Bruchköbel/Gronau - Zum Auftakt der diesjährigen Ostermärsche haben sich in Hessen und Nordrhein-Westfalen einige hundert Menschen versammelt.

Im westfälischen Gronau forderten am Karfreitag etwa 300 Atomkraftgegner die Stilllegung der einzigen deutschen Urananreicherungsanlage.

Im hessischen Bruchköbel demonstrierten mehr als 100 Menschen gegen Kriegseinsätze der Bundeswehr. Mit Blick auf die Ukraine-Krise forderten sie, Sicherheit zivil und nicht militärisch zu verstehen und abzurüsten.

Das Netzwerk Friedenskooperative forderte am Freitag, die vereinbarten ersten Schritte zur Deeskalation in der Ukraine sollten jetzt ernsthaft und zügig umgesetzt werden. Hier sei die ukrainische Übergangsregierung ebenso gefordert wie die russische Regierung, teilte Netzwerk-Geschäftsführer Manfred Stenner mit. Die Organisationen der Friedensbewegung forderten von EU und Nato ein „Ende ihrer Expansionspolitik“, die Mitursache der Ukraine-Krise sei. Die Ukraine sei prädestiniert für eine Brückenfunktion zwischen dem Westen und Russland, hieß es.

Bis Ostermontag plant die Friedensbewegung bundesweit rund 80 Veranstaltungen. Sie richten sich auch gegen Rüstungsexporte und Auslandseinsätze der Bundeswehr. Im Gedenkjahr 2014 soll auch an den Beginn des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren erinnert werden. Die Ostermarschbewegung hat ihre Wurzeln im Protest gegen das atomare Wettrüsten während des Kalten Krieges.

dpa

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