Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes geht abends auf Kontrolle durch eine menschenleere Fußgängerzone.
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Achtung Kontrolle: Bund und Länder diskutieren über eine nächtliche Ausgangssperre in der Corona-Krise.

Corona-Gipfel

Ausgangssperre: Hamburgs CDU kritisiert Debatten-Wirrwarr

Hamburgs Corona-Zahlen schießen in die Höhe. Eine Ausgangssperre könnte helfen. Doch die Debatte darüber erzürnt die CDU in der Hansestadt.

Hamburg – Die Diskussion über eine nächtliche Ausgangssperre haben bei Hamburgs CDU großen Unmut ausgelöst. „Während Reisen nach Mallorca* stattfinden, wird in Deutschland über Ausgangssperren diskutiert. Das versteht
niemand mehr“, schimpfte CDU-Landeschef Christoph Ploß in einem RTL-Interview.

In einer Beschlussvorlage für den erneuten Corona-Gipfel hatte das Bundeskanzleramt eine nächtliche Ausgangssperre in Erwägung* gezogen. Am Montag traf sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder, um Wege aus der Corona-Pandemie zu finden. Die Ausgangssperre lehnten die Länder aber offenbar ab.

In einem späteren Papier fand sich der Vorschlag nicht wieder. Da in Hamburg die Inzidenz seit sechs Tagen über der 100er-Marke liegt, wäre eine Ausgehbeschränkung für die Hansestadt durchaus in Betracht gekommen, berichtet das Hamburger Nachrichtenportal 24hamburg.de. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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