+
Demonstranten in Charlotte stellen sich tot. 

Angeschossener Demonstrant tot

Ausgangssperre nach neuen Protesten in US-Stadt Charlotte

Charlotte - Nach gewalttätigen Protesten gilt in Charlotte der Ausnahmezustand. Es kommt zu neuen Demos gegen den Tod eines Schwarzen. Dessen Familie verlangt Antworten.

In der dritten Nacht mit Protesten in der US-Großstadt Charlotte ist um Mitternacht (Ortszeit/6.00 Uhr MESZ) eine Ausgangssperre in Kraft getreten. Auch nach Ablauf der Sperre waren Medienberichten zufolge noch zahlreiche Menschen auf den Straßen unterwegs.

Die Demonstrationen seien weitgehend friedlich verlaufen. Zwei Beamte waren aber von Demonstranten mit einer chemischen Substanz besprüht worden und mussten behandelt werden, wie die Polizei auf Twitter mitteilte.

Zuvor hatten sich erneut Hunderte Menschen versammelt, um gegen den Tod eines 43 Jahre alten Afroamerikaners zu protestieren. Er war am Dienstag von einem ebenfalls afroamerikanischer Polizisten erschossen worden.

Von dem Vorfall gibt es Videoaufnahmen. Scotts Familie will, dass diese veröffentlicht werden. Die Angehörigen hätten die Aufzeichnungen am Donnerstag zu sehen bekommen und nun mehr Fragen als Antworten, teilten die Anwälte der Familie mit. Um Transparenz zu schaffen, müsse die Polizei diese nun auch öffentlich machen.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neuanfang: Willy Brandt bekommt sein SPD-Mitgliedsbuch
Willy Brandt ist wieder da: Die SPD Nürnberg hat einen 23 Jahre alten Mann in die Partei aufgenommen, der denselben Namen wie der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik …
Neuanfang: Willy Brandt bekommt sein SPD-Mitgliedsbuch
Philippinischer Präsident will eigenen Sohn töten lassen
Der philippinische Präsident Duterte kennt im Kampf gegen Drogenkriminalität keine Grenzen: Sollten sich Vorwürfe erhärten, will er sogar seinen eigenen Sohn von der …
Philippinischer Präsident will eigenen Sohn töten lassen
Weise wirbt für Familiennachzug von Flüchtlingen
Mit dem eingeschränkten Familiennachzug soll die Zuwanderung gebremst werden. Doch der Flüchtlingsbeauftragte der Regierung warnt vor einer Überlastung der Gerichte.
Weise wirbt für Familiennachzug von Flüchtlingen
CSU verliert - Damit rechnen die Bayern am Sonntag
Der Countdown zur Bundestagswahl läuft: „Rien ne va plus“ heißt es in knapp drei Tagen. Verteidigt die CSU ihre Vormachtstellung in Bayern und wer regiert Deutschland in …
CSU verliert - Damit rechnen die Bayern am Sonntag

Kommentare