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CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt.

Contra Merkel

Ausländer-Aufnahmestopp der Essener Tafel: CSU-Mann Dobrindt findet‘s gut

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt unterstützt die Entscheidung der Essener Tafel, bis auf Weiteres nur noch Deutsche neu in ihre Kartei mit bedürftigen Menschen aufzunehmen.

„Es ist richtig, dafür zu sorgen, dass es nicht zu einer Verdrängung kommt an der Tafel“, sagte er am Dienstag in Berlin. Er habe mit dem Vereinsvorsitzenden Jörg Sartor gesprochen und unterstütze seine Entscheidung. Es dürfe nicht sein, dass „die, die angestammt berechtigt sind“ durch respektloses Verhalten anderer von der Tafel ausgeschlossen würden.

„Der Handlungsdruck war groß an dieser Stelle“, sagte Dobrindt. Die Balance müsse wieder hergestellt werden. Die Diskussion zeige, dass die Integrationsfähigkeit des Landes eine Grenze habe.

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Die Essener Tafel vergibt neue Berechtigungen zum Empfang von Lebensmitteln seit dem 10. Januar vorübergehend nur noch an Bürger mit deutschem Ausweis. Begründet wird dies mit einem sehr hohen Anteil an Ausländern, weshalb sich etwa viele ältere Menschen nicht mehr wohlfühlten und das Hilfsangebot nicht mehr wahrnähmen.

Mit seiner Haltung geht Dobrindt auch auf Konfrontationskurs zu Kanzlerin Angela Merkel (CDU) - sie hält nach eigener Aussage nichts von der Entscheidung der Essener Tafel. Auch Sozialverbände, Politiker verschiedener Parteien und Tafeln anderer Bundesländer halten das Vorgehen der Essener Tafel für falsch.

Die Tafel will sich an diesem Dienstag noch beraten.

dpa

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