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Nach außen scheint die CDU geschlossen. Doch zwei Lager formatieren sich zunehmend, mit unterschiedlicher Ausrichtung. 

Zwei politische Lager

Außen vereint - innen zerrissen? Was der CDU nach der Wahl droht

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Berlin - Nach außen gibt sich die Union vereint. Doch innerhalb der Partei formieren sich zwei Lager - beide mit unterschiedlichen Ziele für die zukünftige Ausrichtung der Partei.

Zwei Parteien, aber ein gemeinsames Ziel: Die Bundestagswahl am 24. September zu gewinnen. Mitten im Wahlkampf gibt sich die Union nach außen geschlossen. Sogar CSU-Chef Horst Seehofer behält seine Kritik am Kurs der Kanzlerin in letzter Zeit für sich. 

Doch laut Informationen von Bild.de trügt der Schein. Denn einige bekannte CDU-Politiker stehen anscheinend schon in den Startlöchern, als mögliche Nachfolger. Denn sollte Merkel die Wahl nicht gewinnen, wird sie als Parteichefin zurücktreten. Laut Bild.de wurde bereits ein CDU-Politiker aus dem Bundesvorstand konkret: „Am 24. September um 18.01 beginnt die Ära nach Merkel.“ Welcher Politiker sich bereits soweit aus dem Fenster lehnte, gab die Bild nicht bekannt.

Laut den aktuellsten Umfragen ist es jedoch wahrscheinlich, dass Merkel die Wahl gewinnt. Ihre Amtszeit könnte dann aber von Richtungskämpfen überschattet sein, denn dass die amtierende Kanzlerin 2021 für eine fünfte Amtszeit kandidiert, scheint wenig wahrscheinlich.

Einige junge CDU-Politiker stehen bereits in den Startlöchern

Genau das nutzen anscheinend ihre potenzielle Nachfolger, um sich in der Partei bereits deutlich zu positionieren. Laut Bild.de formieren sich derzeit zwei Lager: Auf der einen Seite unter anderem Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und die Saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die den aktuellen Kurs der Kanzlerin unterstützen. Auf der anderen Seite stehen dagegen vor allem auch junge CDU-Politiker in den Startlöchern, um die Partei wieder Mitte-Rechts auszurichten. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung listete für diesen Flügel unter anderem Finanz-Staatssekretär Jens Spahn, den Chef der jungen Union Paul Ziemiak und Innenstaatssekretär Günter Krings, auf. Unterstützt werden diese aufstrebenden Jungpolitiker von Finanzminister Wolfgang Schäuble.

Laut Bild.de stimmte sich diese Gruppe eng ab, traf sich bereits jetzt im NRW-Wahlkampf regelmäßig. Ihr Ziel: Die Partei wieder mehr konservativ ausrichten. Noch hält die CDU-Vorsitzende ihre Partei zusammen, hält eisern an ihrem Kurs der Mitte fest. Spätestens nach der Bundestagswahl könnten die Streitigkeiten aber an Intensivität zunehmen und einen grundlegenden Richtungsstreit auslösen.

Alles rund um die Bundestagswahl, erfahren sie hier.

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