+
Der vereinbarte Waffenstillstand wird seit Anfang September weitgehend eingehalten. Foto: Irina Gorbasyova

Moskau: Minsk-Friedensprozess wird bis 2016 verlängert

Berlin (dpa) - Der Minsker Friedensprozess für die Ostukraine soll nach Worten des russischen Außenminister Sergej Lawrow bis 2016 verlängert werden.

Die Vereinbarungen vom Februar sollten so lange gelten, "bis sie vollständig erfüllt sind", sagte er am Freitag nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus Deutschland, Frankreich und der Ukraine.

Die Minister seien einig, dass nach dem erfolgreichen Abzug von Waffen unter 100 Millimeter Kaliber entlang der Front ein ähnlicher Mechanismus für großkalibrige Waffen geschaffen werden sollte. Eigentlich hätten beide Seiten die schweren Waffen längst aus dem Konfliktgebiet im Osten entfernen sollen, dies wurde aber nach Angaben von Beobachtern nur lückenhaft umgesetzt. Lawrow rief die prorussischen Separatisten der sogenannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk auf, Hilfsorganisationen Zugang zu gewähren.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Bruder des Manchester-Attentäters wollte Deutschen töten
Das Netzwerk beim Terroranschlag von Manchester scheint größer zu sein als angenommen. Die Polizei hofft auf Hinweise der Bevölkerung und veröffentlicht Aufnahmen vom …
Bruder des Manchester-Attentäters wollte Deutschen töten
Die Bildungspolitik im Wahlkampf: Das vergessene Thema
Bildungspolitik wäre ein Megathema, spielt im Bundestagswahlkampf aber wohl keine Rolle. Denn mit Bildung kann man in aller Regel keine Wahl gewinnen, wohl aber …
Die Bildungspolitik im Wahlkampf: Das vergessene Thema
So will Trump gegen Russland-Vorwürfe vorgehen
Nach dem G7-Gipfel ist Donald Trump in Washington konfrontiert mit einer zunehmend eskalierenden Krise um Russland-Kontakte seines Lagers im Wahlkampf. Zeit, erneut …
So will Trump gegen Russland-Vorwürfe vorgehen
Facebook wehrt sich gegen Maas-Gesetz
Gegen Hass und Hetze im Internt: Die Koalition will noch vor der Sommerpause ihr "Hate Speech Gesetz" durchsetzen. Doch der Entwurf zielt in die falsche Richtung, meint …
Facebook wehrt sich gegen Maas-Gesetz

Kommentare