+
Außenminister Mohamed Dschawad Sarif zeigte sich in Brüssel zuversichtlich. 

Außenminister Sarif in Brüssel

Iran hält Rettung des Atomabkommens für möglich

Der iranische Außenminister Mohamed Dschawad Sarif hat sich in Brüssel optimistisch gezeigt, dass das internationale Atomabkommen mit seinem Land trotz des Rückzugs der USA Bestand haben kann.

Brüssel - „Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg“, sagte Sarif am Dienstagabend nach einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Viel werde nun davon abhängen, was in den nächsten Wochen erreicht werden könne. Das Treffen sei aber ein guter Start gewesen.

Nach dem einseitigen Ausstieg der USA fordert der Iran von den Europäern innerhalb von wenigen Wochen Garantien für den Erhalt der wirtschaftlichen Vorteile. Dabei geht es dem Land vor allem darum, weiterhin von Sanktionserleichterungen zu profitieren. Diese hatte der Iran im Gegenzug für den Verzicht auf die Fortführung seines militärischen Atomprogrammes versprochen bekommen.

Lesen Sie auch: USA verhängen neue Sanktionen gegen Iran

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Merkel warnt CDU vor Ende als Volkspartei
Union und SPD im rapiden Sinkflug: Eine Woche vor dem schon als Schicksalswahl bezeichneten Urnengang in Hessen schmeißen sich die Parteichefinnen in die Bresche - es …
Merkel warnt CDU vor Ende als Volkspartei
SPD-Ministerin Barley warnt und fordert neues Brexit-Referendum: „Folgen könnten dramatisch sein“
Vor den Brexit-Verhandlungen beim EU-Gipfel schwankt die Stimmung zwischen Optimismus und Pessimismus. Theresa May ringt um mehr Zeit. Katarina Barley hat derweil eine …
SPD-Ministerin Barley warnt und fordert neues Brexit-Referendum: „Folgen könnten dramatisch sein“
Mega-Demonstration in London für zweites Brexit-Referendum
Schon in etwa fünf Monaten will Großbritannien die EU verlassen. Mit einem großen Protestzug mitten durch London kämpft die Kampagne "People's Vote" nun für ein zweites …
Mega-Demonstration in London für zweites Brexit-Referendum
Mexiko bringt Flüchtlinge in Migrationszentren
Nach rund einer Woche Fußmarsch haben Migranten aus Mittelamerika die Grenze zwischen Guatemala und Mexiko erreicht. Mexiko öffnete den Grenzübergang zunächst nicht - …
Mexiko bringt Flüchtlinge in Migrationszentren

Kommentare