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Franziska Giffey fordert eine bessere Bezahlung für Erzieher.

Anspruch und Rahmenbedingungen klaffen auseinander

AWO begrüßt Forderung zur besseren Bezahlung für Erzieher

Erzieher sollen besser bezahlt werden, lautet die Forderung von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey. Die AWO begrüßt dieses Vorhaben.

Berlin - Der Sozialverband AWO hat die Forderung der neuen Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) nach einer besseren Bezahlung von Erziehern begrüßt. Bei der Kleinkinderbetreuung klafften gesellschaftlicher Anspruch und tatsächliche Rahmenbedingungen weit auseinander, erklärte der AWO-Bundesvorsitzende Wolfgang Stadler am Montag in Berlin. Kita-Fachpersonal werde dringend gebraucht.

"Vielerorts können bereits heute Krippengruppen nicht eröffnet und Einrichtungen nicht ausgebaut werden, weil es an qualifiziertem Personal fehlt", kritisierte Stadler. Hier müsse der Bund in die Pflicht genommen werden und mehr Gelder für die Kinderbetreuung übernehmen. "Kommunen, Länder, Kitaträger und Eltern darf man damit nicht alleine lassen."

Die AWO ist Trägerin von mehr als 2500 Kitas. Als Gründe für mangelndes Fachpersonal gilt neben der schlechten Bezahlung die mit bis zu fünf Jahren zu lange und zu wenig praxisorientierte Ausbildung, wie die AWO erklärte. Der Sozialverband tritt seit langem für ein Bundesqualitätsgesetz ein, um eine gute Betreuung von Kindern in der Kita bundesweit sicherzustellen.

AFP

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