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Eurofighter.

Für vier Monate

Baltikum: Bundeswehr startet Überwachungseinsatz

Berlin - Am Montag startet die Bundeswehr ihren ersten Einsatz in der Ukrainekrise. Mit 160 Soldaten und vier Eurofightern soll der Luftraum über dem Baltikum überwacht werden.

Erstmals seit dem Beginn der Krise in der Ukraine beteiligt sich die Bundeswehr an der Überwachung des Luftraums über den baltischen Nato-Mitgliedstaaten. Am Montag wurden hierfür etwa 160 Soldaten zum Nato-Flugplatz Ämari in Estland entsandt, wie die Bundeswehr mitteilte. Vier Flugzeuge vom Typ Eurofighter sollen demnach bis zum Ende der Woche verlegt werden, zwei weitere in Deutschland in Bereitschaft sein.

Die Überwachung des baltischen Luftraums übernimmt Deutschland den Angaben zufolge zusammen mit Portugal, Kanada und den Niederlanden. Estland, Lettland und Litauen gehören seit dem Jahr 2004 der Nato an, sind aber nicht in der Lage, ihren Luftraum selbst zu sichern, weshalb Nato-Partner das sogenannte Air Policing von Beginn an übernahmen. Die Bundeswehr beteiligte sich seither bereits fünf Mal daran, zuletzt im Jahr 2009.

Der deutsche Einsatz im Baltikum soll laut der Bundeswehr, die in Estland das dänische Militär ablöst, vier Monate dauern. Er ist ein zusätzlicher Beitrag über die übliche Luftraumüberwachung hinaus. Die baltischen Staaten sind wegen der russischen Aggressionen gegen die Ukraine alarmiert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sicherte ihnen noch in der vergangenen Woche bei einem Besuch in Lettland den Beistand der Nato zu.

dpa

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