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Bei Straßenschlachten zwischen radikalen Islamisten und Sicherheitskräften sind in Bangladesch mehrere Menschen gestorben.

Islamisten verwüsten Dhaka

Bangladesch: Mehrere Tote bei Straßenschlachten

Dhaka - In Bangladesch fordern radikale Islamisten, ein Gesetz gegen Gotteslästerung. Bei der Demo am Sonntagabend ist es zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften gekommen. Mehrere Menschen sind dabei gestorben.

Bei Straßenschlachten zwischen radikalen Islamisten und Sicherheitskräften in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka sind mindestens 17 Menschen getötet worden. Dutzende weitere seien verletzt worden, berichteten Mitarbeiter von Krankenhäusern und die Polizei am Montag. Zehntausende Demonstranten hatten sich am Sonntagabend im Handels- und Finanzviertel Motijheel der Millionenmetropole verschanzt, ehe die Einsatzkräfte in der Nacht mit Tränengas und Gummigeschossen gegen sie vorrückten. Zuvor hatten Hunderttausende Islamisten die Einführung eines rigorosen Gesetzes gegen Gotteslästerung gefordert.

Aktivisten und Unterstützer der islamistischen Organisation Hefazat-e-Islam riegelten am Sonntag die Stadt ab und steckten Fahrzeuge in Brand, um ein solches Gesetz zu erzwingen. Sie forderten die Todesstrafe für Beleidigung des Islams, verpflichtende islamische Erziehung sowie die Abschaffung der Gleichbehandlung von Frauen und Männern in dem überwiegend muslimischen Land. Premierministerin Sheikh Hasina hatte die Forderungen nach einem solchen Blasphemie-Gesetz zurückgewiesen.

Eskalation in Bangladesch: Mehrere Tote bei Straßenschlachten

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Nach der Blockade marschierten die Islamisten ins Handelszentrum. Sie hätten in der Nacht Banken und Büros angegriffen und eine Spur der Verwüstung hinterlassen, sagte Polizeisprecher Mehedi Hasan. Am Montagmorgen gelang es den mindestens 10.000 Kräften von Polizei, Sondereinsatzkommandos und paramilitärischen Truppen nach offiziellen Angaben, die wichtigste Straße im Zentrum zu räumen. Auch beim Rückzug hätten die Islamisten in den Seitenstraßen weitere Geschäfte in Brand gesetzt.

dpa

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