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Von dem Wirbel um Bannons monatelange Tätigkeit an der Seite Trumps und dem Abgang im Eklat verspricht sich Breitbart News neuen Auftrieb. Stephen Bannon kehrte nun an die Spitze des Portals zurück.

Populistischer Medien-Mogul

Bannons Rückkehr zum Kampf mittels Breitbart News

Das ultrarechte Nachrichten-Portal Breitbart News, das 2007 von Andrew Breitbart in den USA gegründet wurde, hat sich zu einer der einflussreichsten rechtspopulistischen Websites der Welt entwickelt.

Washington - Einen kräftigen Schub bekam die Plattform mit dem erfolgreichen US-Präsidentschaftswahlkampf von Donald Trump, der von dem langjährigen Breitbart-Chef und nationalistischen Einheizer Steve Bannon unterstützt wurde. Bannon kehrte nun an die Spitze des Portals zurück, nachdem er seinen Posten als Chefstratege im Weißen Haus verlor. Bannon war von Trump im August 2016 für den Wahlkampf verpflichtet worden und danach der ultrarechte Chefstratege im Trump-Team. Im Weißen Haus legte er sich mit vielen anderen Trump-Beratern an, doch bei Breitbart News wurde er mit offenen Armen wieder aufgenommen. "Der populistische Held kehrt nach Hause zurück", betitelte Breitbart News am Samstag seinen Beitrag darüber, dass der 63-Jährige nun Executive Chairman bei Breitbart sei und bereits die erste Redaktionssitzung geleitet habe.

Bannon-Rückkehr: Breitbart News erhofft sich Auftrieb

Von dem Wirbel um Bannons monatelange Tätigkeit an der Seite Trumps und dem Abgang im Eklat verspricht sich Breitbart News neuen Auftrieb. Die Plattform lebt von der Verbreitung einer unauflöslichen Mixtur aus ultrarechten Nachrichten, schonungsloser Meinungsmache und boulevardesken Elementen. Im Präsidentschaftswahlkampf verlegte sich Breitbart News darauf, mit allen erdenklichen Mitteln die Demontage der demokratischen Kandidatin Hillary Clinton zu betreiben. Breitbart News steuert zudem auf Frontalkurs gegen die traditionellen Medien, den Nachrichtensender CNN verspottete das Portal als "Clinton News Network". Das Milieu, in dem dieses Medium seine weitreichendsten Wirkungen erzielt, ist die Alt-Right-Bewegung. Das "Alt" steht für "Alternative" - sie präsentiert sich als rechtes Gegenstück zum konservativen Establishment. Ihre Unterstützer hängen der Theorie an, die weiße Rasse sei überlegen. Sie träumen von einem weißen, männlich geprägten Amerika ohne Einwanderung. Bannon kündigte nun an, mit Breitbart News wieder für Trump "in den Krieg" zu ziehen. Seine Gegner benannte er ganz klar: Trumps Widersacher "im Kapitol, in den Medien, in Amerikas Unternehmen".

afp

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