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Obama mit seinem neuen Handy - kleiner Scherz. Aber das neue Smartphone des US-Präsidenten kann nicht viel mehr als sein Festnetztelefon.

Keine Fotos, keine SMS, keine eigene Musik

Obama hat ein neues Smartphone, das fast nichts kann

Washington - Er ist der mächtigste Mann der Welt. Doch wenn es ums Smartphone geht, dann muss sich US-Präsident Barack Obama hinten anstellen. Denn sein neues Handy darf nicht mal Bilder machen.

Im Februar muss Obama das Weiße Haus räumen - und an seinen Nachfolger oder seine Nachfolgerin übergeben. Zum Ende seiner Amtszeit bekam der Noch-Präsident ein neues Smartphone spendiert. Welches Modell es genau ist, darüber gibt es keine Informationen. Doch was es kann, das ist bekannt. Nämlich fast gar nichts.

"Es macht keine Bilder auf. Es kann keine SMS verschicken. Die Telefongespräche funktionieren nicht. Und man kann auch keine eigene Musik darauf abspielen", verriet Obama bei Late-Night-Talker Jimmy Fallon. Doch abgesehen davon sei sein Smartphone ein "tolles Gerät und state-of-the-art", so Obama lakonisch. Für sein Smartphone hat er deshalb fast nur Spott übrig: Es sei wie ein "Spielzeugtelefon für Dreijährige".

Bis vor kurzem treuer Blackberry-Kunde: Barack Obama.

Grund dafür sind die Bedenken, die US-Geheimdienst-Mitarbeiter beim Präsidenten-Handy in Sachen Sicherheit haben. Laut Wall Street Journal wurde schon einmal die Anschaffung von Smartphones mit dem Betriebssystem Android erwogen - und verworfen. Einige Mitarbeiter sollen nach Informationen der New York Times iPhones bekommen haben - aber nicht Obama. Der US-Präsident musste bis vor kurzem noch sein altes Blackberry-Smartphone nutzen. Das System des kanadischen Unternehmens galt lange als besonders sicher. Doch mittlerweile springt Blackberry auf den Android-Zug auf - und da gibt es wieder Sicherheitsbedenken. Zuvor war das Unternehmen angesichts der übermächtigen Konkurrenz von Apple, Samsung und Co. regelrecht abgestürzt und fristet nun ein Nischendasein.

Also musste ein neues Smartphone her - das aber halt nicht smart sein darf. Vollkommene Handysicherheit wird es aber für Obama selbst mit technisch kastriertem Smartphone nicht geben. Denn dass Regierungshandys zumindest abgehört werden können, das hat der US-Geheimdienst ja mit dem damals relativ betagten Handy von Angela Merkel beweisen... 

mb

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