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Barack Obama hat sich hinter Hillary Clinton gestellt.

Unterstützung für Kandidatur

Obama stärkt Hillary Clinton den Rücken

Washington - US-Präsident Barack Obama hat seiner ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton in der Affäre um ihre E-Mail-Nutzung vorsichtig den Rücken gestärkt.

Er sei froh, dass Clinton die Offenlegung aller E-Mails in dienstlichen Angelegenheiten angekündigt habe, sagte Obama in einem Interview, das am Sonntag in der Sendung "Face of the Nation" ausgestrahlt werden sollte. Seine Regierung setze auf Transparenz, "deshalb werden auch alle meine E-Mails und alle auf meinem Blackberry gespeicherten Informationen archiviert und zugänglich gemacht".

Obama verteidigte zugleich Clinton gegen Kritik, sie sei unangemessen vorgegangen: Sie sei und bleibe eine "herausragende Dienerin der Öffentlichkeit. Sie war eine großartige Außenministerin", sagte er.

Clinton, die möglicherweise 2016 die demokratische Präsidentschaftskandidatur anstrebt, ist durch die E-Mail-Affäre unter Druck geraten. Nach einem Bericht der "New York Times" besaß sie während ihrer vierjährigen Amtszeit als Außenministerin keine offizielle E-Mail-Adresse der Regierung. Mitarbeiter hätten die Mails ihrer Privatadresse zudem nicht auf den Ministeriumsservern gesichert. Clinton hat nun angekündigt, die Mails öffentlich zu machen, dies dauere aber wegen der Menge an Korrespondenz seine Zeit. Die Republikaner drohten mit rechtlichen Schritte gegen die Ex-Außenministerin.

AFP

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