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Barack Obama bei einem Auftritt im kanadischen Montreal. Der ehemalige US-Präsident kämpft für nach ihm benannte Gesundheitsreform. Foto: Paul Chiasson/The Canadian Press/AP

Via Facebook

Barack Obama kämpft um seine Gesundheitsreform

Der Kampf gegen "Obamacare" ist zu einem Symbol für die Regierung unter Donald Trump geworden. Nun äußerst sich Ex-Präsident Barack Obama zu der nach ihm benannten Gesundheitsreform.

Washington - Der ehemalige US-Präsident Barack Obama verteidigt die nach ihm benannte Gesundheitsreform, die der von den regierenden Republikanern dominierte US-Kongress abschaffen will. In einem langen und emotionalen Beitrag auf Facebook ruft Obama den Senat eindringlich zum Kompromiss auf.

Emotionaler und langer Beitrag

Es gehe um das Leben von Menschen, das Thema sei größer als Parteipolitik.

Diese Äußerung zu "Obamacare" ist eine nach dem Ende seiner Amtszeit selten deutliche, offene Einlassung des früheren Präsidenten.

Obama schreibt, die Reform sei sicher nicht perfekt gewesen. Er wolle weiter jede Verbesserung unterstützen, die sich am Wohle mehr zu versichernder Menschen und an geringeren Kosten orientiere. Er verweist auf die breite Phalanx an Kritikern an dem Gesetzentwurf.

Er habe Schwierigkeiten zu verstehen, warum das amerikanische Volk unter dem geplanten Rückbau in der Gesundheitspolitik leiden solle, während Milliardäre und Firmen im Gegenzug massive Steuererleichterungen erhalten sollten, schreibt Obama.

Der Dauerstreit über eine Reform der Gesundheitspolitik in den USA ging am Donnerstag in die nächste Runde. Die Republikaner stellten nach wochenlanger Arbeit im Geheimen ihren Entwurf vor. Allerdings haben sie weiter Probleme, die eigenen Reihen zu schließen. Noch am gleichen Tag meldeten sich vier Senatoren der Partei zu Wort, die nicht zustimmen wollen.

Seit Jahren ist die Gesundheitspolitik in den USA schwer umstritten. Große Teile der Konservativen verurteilen "Obamacare" als Werk von Sozialisten. Dessen Abschaffung war im Wahlkampf zentrales Versprechen Donald Trumps. Moderate verweisen auf die Errungenschaften.

dpa

Barack Obamas Beitrag auf Facebook

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