Gedenken in Barcelona
1 von 28
Der spanische König Felipe (M.), der spanische Premierminister Mariano Rajoy (3.v.l.) und der katalanische Regierungschef Carles Puigdemont (4.v.r.) am 26.08.2017 in Barcelona.
Terroranschlag in Barcelona
2 von 28
Unter dem Motto „No tinc por“ demonstrierten zehntausende Einwohner Barcelonas gegen Terror und Gewalt.
Terroranschlag in Barcelona
3 von 28
Unter dem Motto „No tinc por“ demonstrierten zehntausende Einwohner Barcelonas gegen Terror und Gewalt.
Terroranschlag in Barcelona
4 von 28
Unter dem Motto „No tinc por“ demonstrierten zehntausende Einwohner Barcelonas gegen Terror und Gewalt.
Terroranschlag in Barcelona
5 von 28
Unter dem Motto „No tinc por“ demonstrierten zehntausende Einwohner Barcelonas gegen Terror und Gewalt.
Terroranschlag in Barcelona
6 von 28
Unter dem Motto „No tinc por“ demonstrierten zehntausende Einwohner Barcelonas gegen Terror und Gewalt.
Terroranschlag in Barcelona
7 von 28
Unter dem Motto „No tinc por“ demonstrierten zehntausende Einwohner Barcelonas gegen Terror und Gewalt.
Terroranschlag in Barcelona
8 von 28
Unter dem Motto „No tinc por“ demonstrierten zehntausende Einwohner Barcelonas gegen Terror und Gewalt.

„Ich habe keine Angst“

Barcelona trotzt dem Terror mit Massen-Demo - Halbe Millionen Teilnehmer

Gut eine Woche nach den Anschlägen hat sich in Barcelona eine Großkundgebung gegen den Terrorismus in Bewegung gesetzt. Zehntausende Menschen kamen zur Demonstration gegen Gewalt und für Frieden.

Barcelona - Neun Tage nach den Anschlägen von Barcelona und Cambrils haben am Samstag Hunderttausende Einwohner der katalanischen Metropole mit einer Großdemonstration ein Zeichen gegen Terror und Gewalt gesetzt. Die Stadtpolizei sprach von einer halben Million Menschen.

Unter dem Motto „No tinc por“ (Katalanisch für: Ich habe keine Angst), das auf einem riesigen Spruchband zu lesen war, zogen die Menschen vom Prachtboulevard Passeig de Gràcia bis zur Plaça de Catalunya - jenem Platz, von dem aus ein Attentäter am 17. August einen Lieferwagen in die Fußgängerzone von Las Ramblas gesteuert hatte.

Bilder: Tote und viele Verletzte nach Terrorattacke in Barcelona

Zum ersten Mal in der Geschichte Spaniens nahm mit König Felipe VI. ein Monarch an einer derartigen Massenkundgebung teil. Auch Ministerpräsident Mariano Rajoy, zahlreiche weitere Regierungsvertreter sowie Mitarbeiter der Sicherheitskräfte, die nach den Attentaten Betroffene betreut hatten, marschierten durch die Straßen Barcelonas. Viele Menschen hielten im Gedenken an die Opfer rote und gelbe Rosen in den Händen, den Farben der spanischen Nationalflagge.

Mit dem immer wieder lautstark skandierten Satz „Ich habe keine Angst“ hatte die Bevölkerung schon kurz nach den Anschlägen deutlich gemacht, dass sie sich vom islamistischen Terrorismus nicht einschüchtern lassen will. Auch am Samstag brandeten immer wieder Sprechchöre auf, um der Gewalt zu trotzen. Bei den Attentaten waren 15 Menschen gestorben, 120 weitere wurden verletzt. Sechs von ihnen sind weiterhin in kritischem Zustand.

dpa

Auch interessant

Meistgesehene Fotostrecken

Nordkorea nach Trump-Absage weiter zu Gipfel bereit
Den Gipfel mit Machthaber Kim Jong Un hat US-Präsident Donald Trump abgesagt, doch Nordkorea schlägt plötzlich versöhnlichere Töne an. Beide Seiten lassen die Tür für …
Nordkorea nach Trump-Absage weiter zu Gipfel bereit
Trump sagt Nordkorea-Gipfel ab und droht mit Atomwaffen
Der historische Gipfel zwischen Nordkorea und den USA kommt nicht zustande. Donald Trump zieht den Stecker, Nordkorea sei Schuld. Kurz darauf rasselt der Amerikaner …
Trump sagt Nordkorea-Gipfel ab und droht mit Atomwaffen
Bamf weist in Asyl-Affäre Vertuschungsvorwurf zurück
Im Bundesflüchtlingsamt wollte man Unregelmäßigkeiten bei Asylentscheidungen "geräuschlos" prüfen. Das klingt nach: unter den Teppich kehren. Die Behörde sieht das …
Bamf weist in Asyl-Affäre Vertuschungsvorwurf zurück
Umstrittene Präsidentenwahl in Venezuela hat begonnen
In dem südamerikanischen Land öffnen die Wahllokale ihre Türen, die Beteiligung an der Abstimmung läuft zunächst schleppend. Amtsinhaber Maduro gibt seine Stimme ab - …
Umstrittene Präsidentenwahl in Venezuela hat begonnen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.