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Mini-Wohnungen für Studenten kennt München schon - im Olympiadorf. Jetzt legt die Bundesregierung  ein Förderprogramm für  sogenannte "Mikrowohnungen" auf.

Mehrere 1000 in den Ballungsräumen

Bauministerium plant "Mikrowohnungen" für Studenten

Berlin - Mit sogenannten "Mikrowohnungen" für Studenten will die Bundesregierung der Wohnungsnot in Großstädten begegnen. Erste Unterkünfte sollen bis Ende 2018 bezugsfertig sein.

Die Bundesregierung will für in die Entwicklung der Kleinstunterkünfte 120 Millionen Euro investieren. Das geht aus einem Papier des Bundesbauministeriums hervor. Die Wohnungen mit Küche und Bad sollen demnach einen Grundriss von insgesamt mindestens 22 Quadratmetern haben. Wer preiswerten Wohnraum für diese jungen Menschen schafft, soll ab Herbst einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Baukosten beantragen können.

Die Wohnungen sind vor allem für Studenten und Auszubildende gedacht - sollen aber so gebaut werden, dass sie künftig leicht in barrierefreie Unterkünfte für Senioren umgewandelt werden können. Auch eine "Nutzmischung über Mehrgenerationenwohnen" soll dadurch gefördert werden.

Gute Dämmung soll Heizkosten sparen

Neben Studenten, Auszubildenden und Senioren könnten in den Mikrowohnungen auch Flüchtlinge untergebracht werden. Die Wohnungen sollen den Angaben zufolge so gedämmt werden, dass die Warmmieten besonders günstig sind. Für Studenten und Auszubildende sollen zunächst nicht mehr als 260 Euro Warmmiete im Monat fällig werden - wobei "sachgerechte Abweichungen" in Großstädten mit hohen Grundstückkosten gestattet werden sollen.

Nach Abstimmung mit dem Bundesfinanzministerium und dem Bundesrechnungshof soll dem Bauministerium zufolge der Aufruf für die ersten Projekte im Herbst dieses Jahres erfolgen. Fertiggestellt werden sollen die Wohnungen dann bis Ende 2018.

AFP/dpa

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