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Joachim Herrmann.

Staatsregierung hilft Opfer

Herrmann: Müssen Konsequenzen aus Hochwasser ziehen

München - Nach dem verheerenden Hochwasser in Niederbayern hat Joachim Herrmann finanzielle Hilfen des Freistaats für Betroffene angekündigt. Außerdem soll es Konsequenzen geben.

Die bayerische Staatsregierung will die nötigen Konsequenzen aus dem Blitzhochwasser in Niederbayern mit mindestens vier Toten prüfen. Das Geschehen in den betroffenen Orten sei mit normalen Hochwassersituationen nicht zu vergleichen, sagte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag im Bayerischen Rundfunk. "Trotzdem werden wir das Geschehen sorgfältig analysieren."

Es gehe darum, Warnungen für solche Gebiete weiter zu präzisieren. In den nächsten Wochen werde es darum gehen, was für die Zukunft besser gemacht werden könne. Niederbayern ist in der Vergangenheit immer wieder von extremen Hochwassern betroffen gewesen, beim Jahrhunderthochwasser 2013 überfluteten Donau, Inn und Ilz etwa die Stadt Passau und ihre Umgebung.

Alle Entwicklungen zum Hochwasser in Niederbayern lesen Sie in unserem News-Ticker.

Herrmann: "Nicht vergleichbar mit normaler Prävention"

Beim aktuellen Hochwasser sind allerdings kleinere Bäche betroffen. "Hier sind Bäche, die sonst von völlig untergeordneter Bedeutung sind, aufgrund extremer Niederschläge extrem angeschwollen, und das Wasser war plötzlich an Stellen unterwegs, wo das nicht zu erwarten ist", sagte Herrmann. Deshalb sei das Geschehen mit der normalen Hochwasserprävention nicht zu vergleichen.

Wie zuvor Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) kündigte auch Herrmann eine unbürokratische Hilfe für die Betroffenen an. "Es geht jetzt darum, dass der Freistaat denen, die das dringend brauchen, unmittelbar finanzielle Hilfen bereitstellt." Über die Höhe könne er noch keine Angaben machen. Wer aber unmittelbar betroffen sei, dem müsse umgehend geholfen werden. "Das kann ein Einzelhandelsgeschäft genauso sein wie ein landwirtschaftlicher Betrieb."

AFP

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