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Bayern-SPD fordert Neuwahlen und Rücktritte von Merkel und Seehofer

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Angela Merkel und Horst Seehofer mussten in der Nacht auf Montag verkünden, dass die Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition gescheitert sind. © AFP

Nach dem Ende der Jamaika-Sondierungen hat sich die Bayern-SPD für Neuwahlen ausgesprochen - und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und CSU-Chef Horst Seehofer zum Rücktritt aufgefordert.

München - „Nachdem CDU-Chefin Angela Merkel nicht in der Lage ist, eine neue Regierung zu bilden, sind Neuwahlen der klarste Weg für unser Land“, sagte SPD-Landeschefin Natascha Kohnen am Montag in München. Sie blieb dabei, dass sich die SPD Gesprächen über eine mögliche Neuauflage der schwarz-roten Koalition verweigern sollte: „Wir als SPD bleiben bei unserem Nein zur Neuauflage einer großen Koalition.“

SPD-Generalsekretär Uli Grötsch kritisierte, Merkel und Seehofer hätten gezeigt, „dass sie es nicht mehr können“. „Beide müssen zurücktreten und so den Weg freimachen für eine stabile Bundesregierung. Wie diese aussieht, müssen Anfang 2018 die Wählerinnen und Wähler entscheiden.“

Kohnen griff auch die FDP und deren Vorsitzenden Christian Lindner scharf an: „Die sogenannte „neue“ FDP ist die alte FDP: Christian Lindner manövriert Deutschland in eine schwierige Situation, um sein eigenes Ego zu pflegen.“

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dpa

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