Steigerung um fünf Prozent

Bayern zahlen 54 Milliarden Steuern

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München – Kurz vor der Klausurtagung des Kabinetts sind in Bayern Zahlen über hohe Steuermehreinnahmen aufgetaucht.

Nach internen Daten der Finanzverwaltung zahlten die Bayern von Januar bis Ende Juni fast 54 Milliarden Euro Steuern, ein satter Zuwachs von fünf Prozent vor allem durch wachsende Erbschaft- sowie Grunderwerbsteuern. Schon vor einem Jahr hatte es im Vergleich zum ersten Halbjahr 2012 ein Plus von zehn Prozent gegeben.

Welcher Anteil davon im Land bleibt, geht aus den bisher vorliegenden Daten nicht hervor. Der Zeitpunkt des Bekanntwerdens ist für die Staatsregierung eher heikel. Bei der Klausur am Freitag und Samstag am Tegernsee wollen Ministerpräsident Horst Seehofer und Finanzminister Markus Söder (CSU) die Kollegen eigentlich zum Sparen verdonnern. Egal wie hoch die Einnahmen steigen, das Ausgaben-Wachstum wird strikt auf drei Prozent begrenzt. „Das bleibt so – ohne Tricks“, sagte Seehofer unserer Zeitung. Er kündigte im Landtag zudem an, dass bis Weihnachten die Bund-Länder-Finanzbeziehungen neu verhandelt werden sollen. Bayern hofft auf massive Minderausgaben für den Länderfinanzausgleich.  

cd

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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