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Joachim Herrmann.

Nach mutmaßlichem Anschlag in Berlin

Bayerns Innenminister garantiert „keine hundertprozentige Sicherheit“

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München - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat den mutmaßlichen Anschlag von Berlin kommentiert. Für Bayern seien ihm keine konkreten Drohungen bekannt. 

Herrmann sagte im Interview mit der Rundschau im Bayerischen Rundfunk, dass wir überall in Deutschland, überall in Europa diesem Anschlagsrisiko ausgesetzt seien. Die Behörden hätten besonders Weihnachtsmärkte im Blick gehabt. Deshalb seien die Sicherheitsvorkehrungen zum Beispiel in München und Nürnberg verstärkt worden. Und dennoch sei ein solches Szenario ‚ein Lastwagen, der in eine Menschenmenge rast‘ trotz aller Sicherheitsvorkehrungen nicht auszuschließen. Wer so etwas plane, könne dies theoretisch „an tausenden Stellen in Bayern“ tun, auf Weihnachtsmärkten oder in der Früh, wenn viele Menschen auf dem Weg zur Arbeit irgendwo zusammenstehen. 

„Wir müssen alles Menschenmögliche tun, intensiv überall bestmöglich vorsorgen, überwachen“, sagte Bayerns Innenminister. „Eine hundertprozentige Sicherheit werden wir nicht garantieren können.“ Bezogen auf das Horrorszenario eines Lastwagens, der auf ein Festgelände rast, nannte Herrmann Beton-Poller, die etwa auf der Oktoberfestwiese als zusätzliche Sicherheit angebracht wurden. „Das können Sie aber nicht an jedem kleinen Platz in Bayern machen.“ 

Dem Radiosender Antenne Bayern sagte Herrmann: „Wenn sich bestätigen sollte, dass dieser Anschlag von jemandem verübt worden ist, der als Asylbewerber ins Land eingereist ist, dann muss das in Berlin schon noch mal zu einem grundsätzlichen Nachdenken darüber führen, wie diese ganze Flüchtlingsaufnahme gestaltet wird.“ 

Alle Nachrichten zum mutmaßlichen Anschlag in Berlin lesen Sie auf unserer Themenseite.

sah

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