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MArtin Zeil.

"Nicht im Ausland einkaufen"

Zeil will Drohnenauftrag nach Bayern holen

München - Wenn die Bundesregierung Kampfdrohnen will, sollen die nach Ansicht des bayerischen Wirtschaftsministers Martin Zeil (FDP) in Bayern produziert werden.

„Wenn man sich zu einem solchen Fluggerät entschließt, dann sollte es mit deutscher, mit bayerischer Kompetenz entwickelt werden“, sagte Zeil dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Es dürfe nicht sein, dass Deutschland „eine solch strategische Waffe im Ausland einkauft“.

Der Minister hofft dabei auf Aufträge für Rüstungsunternehmen im Großraum München, wie zum Beispiel die Firma Cassidian, die derzeit einen Drohnen-Prototyp namens Barracuda entwickelt, wie der „Spiegel“ schreibt. In Afghanistan setzt die Bundeswehr bislang unbemannte Flugzeuge aus israelischer Produktion ein.

Unbemannte Kampfdrohnen können aufklären, ausspähen und gezielt töten, ohne dass ein Soldat auch nur in der Nähe sein muss. Nach dem Willen der Regierung sollen sie bald auch zum Arsenal der Bundeswehr gehören. Das Vorhaben ist allerdings umstritten.

dpa

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