Familiengerechte Arbeitsplätze

Beamte sollen von zu Hause aus arbeiten

München - Die CSU-Fraktion plant mehr familiengerechte Arbeitsplätze: So sollen Bayerns Beamte in den nächsten Jahren das Recht bekommen, einen Tag pro Woche von zu Hause aus arbeiten zu dürfen.

Die CSU-Fraktion will diese Pläne bis 2018 umsetzen. Der Staat müsse ein Vorbild dabei sein, das Arbeitsleben familiengerechter zu gestalten, heißt es in einem Grundsatzpapier, das die Spitze der Landtagsfraktion heute bei ihrer Klausurtagung beschließen will.

„Bis 2018 sollen alle im Staatsdienst Beschäftigten, wenn dies ihr Tätigkeitsfeld zulässt, die Möglichkeit haben, bei Bedarf einen ganzen oder zwei halbe Tage im Homeoffice von zuhause aus zu arbeiten“, schlägt die neue Fraktionschefin Christa Stewens darin vor. Zudem will sie mehr „Mutter-Vater-Kind“-Arbeitsplätze durchsetzen, wo Kinder am Arbeitsort gut betreut werden können, wenn der andere Elternteil krank ist oder die reguläre Betreuung ausfällt. Dafür hatte sich Stewens bereits als Sozialministerin eingesetzt. Auch für Führungskräfte soll es zudem flächendeckend die Möglichkeit geben, nur Teilzeit zu arbeiten.

Der Entwurf des Sechs-Punkte-Konzepts „Miteinander in Bayern“ wird heute bei der Klausur in Herrsching beraten. Parallel dazu zieht die Fraktion Lehren aus der Verwandten-Affäre.  cd    " Kommentar/Politik

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