Skandal im Weißen Haus

Beamter twittert Beleidigungen - Gefeuert

Washington - Ein Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrats von US-Präsident Barack Obama hat nach Medienberichten anonym interne Informationen über Twitter preisgegeben und seine Kollegen beleidigt.

Er sei in der vergangenen Woche entlassen worden, nachdem er als Urheber zahlreicher negativer Mitteilungen entlarvt worden sei, berichtete die Internetseite The Daily Beast in der Nacht zum Mittwoch. Es habe sich um einen ranghohen Beamten gehandelt, der zuletzt etwa an den Atomverhandlungen mit dem Iran beteiligt gewesen sei.

Unter dem Decknamen @natsecwonk (Nationale Sicherheit Streber) habe er seit Februar 2011 Schmähkritik an Mitarbeiter des Weißen Hauses und des Außenministeriums getwittert, wo er zuvor gearbeitet habe. Sein Konto bei dem Kurznachrichtendienst wurde zwischenzeitlich gelöscht. Das Weiße Haus habe den Vorfall bestätigt, aber keine weiteren Details bekanntgegeben, hieß es in Berichten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

FDP und Linke für Einladung Putins zu G7-Gipfel
Politiker von FDP und Linken haben sich dafür ausgesprochen, den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum G7-Gipfel der führenden westlichen Industriestaaten im Juni …
FDP und Linke für Einladung Putins zu G7-Gipfel
Iran will bei US-Ausstieg aus Atomdeal harte Konsequenzen ziehen
Der Iran hat gedroht, bei einem Ausstieg der USA aus dem 2015 geschlossenen internationalen Atomabkommen die Urananreicherung "energisch" wiederaufnehmen zu wollen.
Iran will bei US-Ausstieg aus Atomdeal harte Konsequenzen ziehen
Minister Müller eröffnet Rückkehrerzentrum im Irak
Bagdad (dpa) - Auf seiner Reise durch den Irak beschäftigt sich Entwicklungsminister Gerd Müller mit der Möglichkeit der Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Heimat.
Minister Müller eröffnet Rückkehrerzentrum im Irak
Aufregung in saudischer Hauptstadt Riad nach Schüssen nahe Königspalast
In Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad haben Schüsse am Samstagabend für Aufregung gesorgt. Dabei soll es sich um eine Drohnenabschuss gehandelt haben. 
Aufregung in saudischer Hauptstadt Riad nach Schüssen nahe Königspalast

Kommentare