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Beate Zschäpe hatte offenbar über Nacht Besuch von einer Mitgefangenen.

Während psychischer Krise

Bericht: Mitgefangene übernachtete bei Zschäpe

München - Die in Untersuchungshaft sitzende mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe hat nach einem „Focus“-Bericht erstmals über Nacht Besuch von einer Mitgefangenen gehabt

Dies geschah offenbar in einer psychischen Krise. Zschäpe habe jemanden „zum Reden“ gebraucht, einen Arzt, Pfarrer oder Psychologen aber abgelehnt, berichtete das Nachrichtenmagazin unter Berufung auf Justizkreise. Stattdessen habe sie den Namen der Mitgefangenen genannt. Nach Rücksprache mit dem Leiter des Gefängnisses in München sei die Frau zu Zschäpe verlegt worden.

Der Vizechef der Justizvollzugsanstalt, Jochen Menzel, sagte dem „Focus“: „Wenn eine Gefangene eine Krise durchlebt und nicht allein bleiben will, kommen wir dem Wunsch nach, solange keine richterliche Trennungsanordnung besteht.“ Laut Gefängnisleitung verlief die Nacht „ohne besondere Vorkommnisse“. Kurz vor dem Vorfall vom 8. Mai soll Zschäpe dem Bericht zufolge erfahren haben, dass das Oberlandesgericht München private Briefe von ihr für Textvergleiche einziehen will - und soll dadurch psychisch belastet gewesen sein.

dpa

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