+
Blick in den Gerichtssaal: Vor dem des Münchner Oberlandesgerichts (OLG) findet der NSU-Prozess statt.

Verfahren kann fortgesetzt werden

NSU-Prozess: Befangenheitsantrag gegen Richter abgelehnt

München - Der Befangenheitsantrag gegen die Richter im Münchner NSU-Prozess ist gescheitert. Das war am Dienstagmorgen vor Beginn der Verhandlung zu erfahren.

Damit kann das Verfahren fortgesetzt werden. Gestellt hatte den Antrag der mutmaßliche Terrorhelfer Ralf Wohlleben. Hauptangeklagte ist Beate Zschäpe, der die Bundesanwaltschaft Mittäterschaft an den zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ vorwirft.

Als Zeugen waren am Dienstag zwei Polizeibeamte geladen, die Beweismittel aus den Hinterlassenschaften des NSU ausgewertet haben. Die Vernehmung eines Gutachters zu der erfundenen Nebenklägerin „Meral Keskin“ war nach wenigen Minuten ohne Aussage beendet, weil keiner der Prozessbeteiligten Fragen an ihn hatte.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Schäuble vergleicht Türkei mit der DDR
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat die Türkei mit der DDR verglichen. "Die Türkei verhaftet inzwischen willkürlich und hält konsularische Mindeststandards nicht …
Schäuble vergleicht Türkei mit der DDR
Schulz präsentiert sich als guter EU-Partner für Macron
Wahlkampf an der Seine: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sucht einen demonstrativen Schulterschluss mit Frankreichs neuem Staatschef Emmanuel Macron. Mit Seitenhieben …
Schulz präsentiert sich als guter EU-Partner für Macron
Geschasster US-Justizminister will im Amt bleiben
In wütenden Worten kritisiert Donald Trump seinen Justizminister, wirft ihm "extrem unfaires" Verhalten vor, bedauert gar seine Ernennung. Es geht wieder einmal um die …
Geschasster US-Justizminister will im Amt bleiben
Ankara: Beziehungen zu Deutschland nicht auf Basis von "Drohungen" möglich
Das Maß ist voll: Außenminister Gabriel hat eine „Neuausrichtung“ der Türkei-Politik angekündigt. Wichtigster Schritt: Die Verschärfung der Reise- und …
Ankara: Beziehungen zu Deutschland nicht auf Basis von "Drohungen" möglich

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion