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Sprunghaften Preisanstiegen bei Auto-Treibstoffen soll künftig eine Transparenzstelle den Riegel vorschieben.

Maßnahme gegen Preissprünge

Bund und Länder einig über Benzinpreis-Bremse

Suhl - Der Spritpreis in Deutschland wird künftig nicht mehr sprunghaft ansteigen: Die Verkehrsminister von Bund und Ländern einigten sich am Donnerstag auf eine Benzinpreisbremse.

Die sogenannte Benzinpreisbremse soll künftig dauerhaft große Preissprünge beim Sprit in Deutschland verhindern. Die Verkehrsminister des Bundes und der Länder einigten sich am Donnerstag darauf, die Transparenzstelle, bei der Tankstellen zeitnah die aktuellen Benzinpreise melden müssen, bundesweit einzuführen. Das sagte der Sprecher des Thüringer Verkehrsministerium, Fried Dahmen, am Rande der Herbsttagung der Fachminister in Suhl.

Außerdem soll die Wirkung der Benzinpreisbremse bis Herbst kommenden Jahres im Rahmen einer Studie überprüft werden. Auf der zweitägigen Konferenz diskutierten die Verkehrsminister ferner auch den Vorschlag, die Promillegrenze für Radfahrer von derzeit 1,6 Prozent auf etwa 1,1 Prozent zu senken. Zur umstrittenen Pkw-Maut soll es keine Beschlüsse geben.

dpa

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