In der „Bild“

Bericht: 34 000 Haushalte kassierten zu Unrecht Wohngeld

In Deutschland haben laut einem Bericht in den vergangenen beiden Jahren 34.000 Haushalte zu Unrecht oder zu viel Wohngeld kassiert. 

Berlin - Insgesamt 34 000 Haushalte haben nach einem „Bild“-Bericht zwischen Juni 2015 und Mai 2016 zu Unrecht oder zu viel Wohngeld kassiert. Das sei durch einen Datenabgleich der Wohngeld-Ämter mit anderen Behörden aufgefallen, berichtete die Zeitung (Mittwoch) unter Berufung auf Angaben des Bundesbauministeriums. Dabei sei bemerkt worden, dass Betroffene zum Teil gleichzeitig mehrere Einkünfte nicht angegeben hatten. 

In etwa 20 000 Fällen hätten die Wohngeld-Bezieher Einkünfte aus Mini-Jobs verschwiegen, 13 000 gaben Einkommen nicht an, 6000 meldeten ihre Zinseinkünfte nicht. Die Behörden forderten von den Betroffenen insgesamt 18,7 Millionen Euro Wohngeld zurück. 4600 Strafanzeigen und 8200 Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

CDU-Frau Klöckner: „Es sind nicht alles Nazis, die AfD gewählt haben“
Die Reaktionen auf das gute Abschneiden der AfD sind gemischt: Während tausende Menschen protestieren, relativiert die Politik das Ergebnis. Gleichzeitig droht der …
CDU-Frau Klöckner: „Es sind nicht alles Nazis, die AfD gewählt haben“
Konflikt in der AfD eskaliert: Petry geht nicht in Fraktion
Paukenschlag direkt nach der Wahl: Die erfolgreiche AfD macht ihre internen Spannungen für alle offensichtlich. Parteichefin Petry distanziert sich von den …
Konflikt in der AfD eskaliert: Petry geht nicht in Fraktion
Menschenrechtler: 84 Tote bei US-geführten Angriffen im März im syrischen Rakka
Nach Angaben von Human Rights Watch sind bei einem Luftangriff der USA in März mindestens 84 Zivilisten ums Leben gekommen. Getroffen worden sei damals eine Schule mit …
Menschenrechtler: 84 Tote bei US-geführten Angriffen im März im syrischen Rakka
Warum heißt die „Schwampel“ jetzt „Jamaika-Koalition“?
Alle reden von "Jamaika": Nach der Absage der SPD an eine neue große Koalition ist nun ein schwarz-gelb-grünes Bündnis die wahrscheinlichste Regierungsoption - genannt …
Warum heißt die „Schwampel“ jetzt „Jamaika-Koalition“?

Kommentare