+
Das Geld sprudelt: Bund, Länder und Gemeinden können mit Steuermehreinnahmen rechnen. Foto: Deutsche Bundesbank

Schätzer nehmen Arbeit auf

Bericht: 60 Milliarden Euro an Steuermehreinnahmen erwartet

Berlin (dpa) - Bund, Länder und Gemeinden können nach einem Medienbericht bis 2022 mit Steuermehreinnahmen von 60 Milliarden Euro rechnen - gemessen an der letzten Schätzung vom vergangenen November.

Dies zeichne sich aus den Vorlagen für die am Montag beginnende neue Steuerschätzung ab, schreibt das "Handelsblatt". Bund und Länder könnten demnach jeweils 26 Milliarden Euro mehr verbuchen, die Gemeinden 9 bis 10 Milliarden Euro. Grund sei die weiterhin gute Wirtschaftslage.

Das Bundesfinanzministerium erklärte am Sonntag, es beteilige sich nicht an Spekulationen über die Ergebnisse, zu denen der diesmal in Mainz tagende Arbeitskreis Steuerschätzung kommen könnte. Für die Bundesregierung gelte, dass ihre Haushalts- und Finanzplanung auf einer erst im Januar aktualisierten Schätzung der Steuereinnahmen basiere, die bereits von höheren Einnahmen als die Vorhersage vom November ausgehe.

Ein Vergleich der Prognosen vom November und der noch abzuwartenden neuen Zahlen führe daher zu einer "falschen Antwort auf die Frage, ob sich möglicherweise neue zusätzliche Spielräume im Bundeshaushalt ergeben".

Die Ergebnisse der neuen Steuerschätzung sollen am Mittwoch in Berlin bekannt gegeben werden.

Bericht auf handelsblatt.de

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Alternative Nobelpreise werden in Stockholm vergeben
Stockholm (dpa) - Kurz vor der Verkündung der Nobelpreise in Stockholm die Gewinner der Alternativen Nobelpreise bekanntgegeben. Die Auszeichnung, die offiziell Right …
Alternative Nobelpreise werden in Stockholm vergeben
Kohle-Kommission berät über das Mitteldeutsche Revier
Halle (dpa) - Die Kohlekommission kommt heute in Halle zusammen.
Kohle-Kommission berät über das Mitteldeutsche Revier
Maaßen wird Seehofers „Sonderberater“ - Opposition spottet, SPD irritiert über ein Detail
Die GroKo-Spitzen haben sich im Fall Maaßen geeinigt - nochmal. Der umstrittene Maaßen wird Horst Seehofers „Sonderberater“. Der News-Ticker.
Maaßen wird Seehofers „Sonderberater“ - Opposition spottet, SPD irritiert über ein Detail
Fall Maaßen: SPD-Dementi und neue Empörung - Warum Seehofers Dauer-Streit wohl nicht vorbei ist
Die Opposition spottet und sieht einen Verbreiter „rechter Verschwörungstheorien“ an Seehofers Seite. Und die SPD lässt ein Seehofer-Zitat dementieren. Der Maaßen-Streit …
Fall Maaßen: SPD-Dementi und neue Empörung - Warum Seehofers Dauer-Streit wohl nicht vorbei ist

Kommentare