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Gerhard Schröder (SPD) war von 1998 bis 2005 Bundeskanzler Deutschlands.

Beerdigung ohne US-Präsident Obama

Bericht: Schröder vertritt Deutschland bei Trauerfeier für Castro

Berlin - Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) vertritt nach einem Bericht der Bild-Zeitung Deutschland bei der Trauerfeier für den verstorbenen kubanischen Revolutionsführer Fidel Castro in Havanna.

Dem Blatt zufolge brach Schröder bereits am Montag im Auftrag der Bundesregierung und von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach Kuba auf. In Havanna findet am Mittwoch eine Trauerfeier für Castro auf dem Platz der Revolution statt.

Eine offizielle Bestätigung für die Mission Schröders lag zunächst nicht vor. Castro war am Freitagabend (Ortszeit) im Alter von 90 Jahren in Havanna gestorben. Ab Mittwoch soll die Urne mit Castros Asche in das 900 Kilometer entfernte Santiago de Cuba gebracht werden. In der Stadt im Südosten des Inselstaats soll er am Sonntag schließlich beerdigt werden. Die Bundesregierung wies am Montag auf die historische Bedeutung Castros hin, aber auch auf seine Verantwortung für Verletzungen der Menschenrechte.

Obama reist nicht zur Beerdigung von Fidel Castro nach Kuba

US-Präsident Barack Obama wird nicht an der Beerdigung des verstorbenen kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro teilnehmen. Obama werde nicht zu der für Sonntag geplanten Zeremonie in Santiago de Cuba reisen, erklärte am Montag der Sprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest. Er ließ offen, wer die US-Delegation bei der Beisetzung anführen wird.

US-Präsident Barack Obama.

Obama hatte Castro nach dessen Tod als "einzigartige Persönlichkeit" gewürdigt und den Kubanern die Freundschaft der USA versichert. Der scheidende US-Präsident hatte zusammen mit dem kubanischen Staatschef Raúl Castro die Annäherung der jahrzehntelang verfeindeten Nachbarstaaten vorangetrieben. Im Juli 2015 nahmen Kuba und die USA ihre diplomatischen Beziehungen wieder auf.

Lesen Sie auch: Staats-Chefs würdigen Castro (†)

AFP

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