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Bashar al-Assad

An 50 Orte

Bericht: Assad ließ Chemiewaffen verteilen

Washington - Die syrische Regierung hat ihre Chemiewaffenbestände nach einem Zeitungsbericht auf bis zu 50 Orte im Land verteilen lassen.

Eine geheime Einheit der Streitkräfte sei mit der Verlegung der Bestände und von Munition beauftragt worden, berichtete das "Wall Street Journal" am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf Regierungsbeamte aus den USA und dem Nahen Osten. Die Quellen sagten der Zeitung, die Verteilung der Waffen könne einen etwaigen US-Militärschlag erschweren und stelle infrage, ob Damaskus seine C-Waffenbestände wirklich vernichten lassen wolle.

Das "Journal" berichtete, die Spezialeinheit "Unit 450" sei schon seit Monaten damit beschäftigt, die Giftgas-Bestände im Land zu verteilen. Inzwischen gebe es fast zwei Dutzend Hauptlager, an denen die Waffen aufbewahrt würden. Hinzu kämen Dutzende kleinere Lager in allen Landesteilen. Dessen ungeachtet gingen US- und israelische Geheimdienste davon aus, dass sie wüssten, wo die meisten Chemiewaffen aufbewahrt würden, schrieb die Zeitung.

Syriens Machthaber Baschar al-Assad hatte am Donnerstag erklärt, sein Land werde der Chemiewaffenkonvention beitreten. Ein entsprechender Antrag wurde bei der UNO eingereicht. US-Außenminister John Kerry und sein russischer Kollege Sergej Lawrow verhandeln seit Donnerstag in Genf über Moskaus Vorschlag, alle syrischen Chemiewaffen zu zerstören. Sollte die Initiative gelingen, wollen die USA von ihrem angedrohten Militärschlag gegen Assad abrücken.

AFP

Syrien: So wütet Assad gegen sein eigenes Volk

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