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Asylanträge, bei denen die Antragsteller Syrien als Herkunftsland angegeben haben, sollen schärfer geprüft werden. Foto: Daniel Karmann

Konsequenz aus Fall Franco A.

Asylentscheidungen sollen genauer überprüft werden

Das BAMF hat seine Mitarbeiter angewiesen, bei Asylbewerbern stichprobenartig mindestens jede 20. Entscheidung zusätzlich zu kontrollieren. Bevor ein Bescheid verschickt wird, soll geprüft werden, ob alle Qualitätsstandards eingehalten wurden.

Berlin (dpa) - Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) lässt laut "Spiegel" Asylentscheidungen schärfer kontrollieren, bei denen die Antragsteller Syrien als Herkunftsland angegeben haben.

Damit würden weitere Konsequenzen aus der Affäre um den rechtsradikalen und terrorverdächtigen Bundeswehr-Soldaten Franco A. gezogen, der sich als syrischer Flüchtling ausgegeben hatte, schreibt das Nachrichtenmagazin. Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise ist nur jede 100. Entscheidung auf mögliche Fehler untersucht worden.

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