+
Das Jagd-U-Boot soll den Flugzeugträger USS Ronald Reagan mehr als einen halben Tag lang verfolgt haben.

Chinesisches U-Boot verfolgte US-Flugzeugträger

Washington - Ein Flugzeugträger der US-Streitkräfte ist einem Medienbericht zufolge von einem chinesischen U-Boot verfolgt worden. Wie CNN meldete, ereignete sich der Vorfall am 24. Oktober vor der Küste Japans.

Das Jagd-U-Boot der Kilo-Klasse habe den Flugzeugträger USS Ronald Reagan mehr als einen halben Tag lang verfolgt. "Das war keine kurze Begegnung."

Nach diesem Bericht habe es kein aggressives Verhalten gegeben und die beiden Fahrzeuge waren nicht in Kontakt. Von chinesischer Seite gab es bislang keine Bestätigung. CNN-berichtet unter Berufung auf einen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums von dem Zwischenfall. Dabei betonte der US-Beamte, der Vorfall sei keine Bedrohung gewesen, chinesische U-Boote beobachteten immer wieder US-japanische Manöver.

Im Pazifik steigen die Spannungen zwischen Washington und Peking. China beansprucht das Südchinesische Meer, ein rohstoffreiches Meeresgebiet, für sich und liegt damit im Streit mit den Philippinen, Taiwan, Malaysia, Vietnam und Brunei. China schüttet auf Korallenriffen Land auf und baut Landebahnen. In der vergangenen Woche hatte Peking gereizt darauf reagiert, als der amerikanische Zerstörer "USS Lassen" innerhalb der 12-Meilen-Zone an einem von China aufgeschütteten Riff vorbeigefahren war.

dpa

Bericht CNN

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Trump rechtfertigt Ausländerpolitik mit Verweis auf Berlin
Innen- und Außenpolitik zu vermischen, ist gegen die Etikette der internationalen Diplomatie. Donald Trump tut es dennoch. Um seine umstrittene Ausländerpolitik zu …
Trump rechtfertigt Ausländerpolitik mit Verweis auf Berlin
Brexit: May verliert Abstimmung - Showdown am Mittwoch
Die britische Premierministerin Theresa May wird sich einer erneuten Brexit-Machtprobe im Parlament stellen müssen. Der Streit geht in London geht weiter.
Brexit: May verliert Abstimmung - Showdown am Mittwoch
Trump will Weltraum-Streitmacht - und zum Mond und zum Mars
Luftwaffe, Heer, Marine - und „Space Force“: US-Präsident Donald Trump will die Verteidigung im Weltraum zu einem eigenständigen Teil der US-Streitkräfte machen.
Trump will Weltraum-Streitmacht - und zum Mond und zum Mars
Merkel bekommt zwei Wochen Gnadenfrist im Asylstreit
Kanzlerin Merkel hat zwei Wochen Zeit, um in der EU bilaterale Asylabkommen zu schmieden. Klappt das nicht, will Innenminister Seehofer Migranten an der Grenze …
Merkel bekommt zwei Wochen Gnadenfrist im Asylstreit

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.