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Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner.

Vergleich zu 2009

FDP in Finanznöten? Partei widerspricht Bericht

Berlin - Der FDP sind im Bundestagswahljahr 2013 nach einem Zeitungsbericht die Einnahmen weggebrochen. Die FDP ist den Spekulationen nun entgegengetreten.

Die FDP ist Spekulationen entgegengetreten, sie stecke in finanziellen Problemen. Die Liberalen hätten nach dem Einbruch von 2013 ihre Finanzen konsolidiert und im vergangenen Jahr sogar einen Überschuss von einer Million Euro erwirtschaftet, erklärte FDP-Schatzmeister Hermann Otto Solms am Donnerstag in Berlin.

Nach dem im Internet veröffentlichten Rechenschaftsbericht der FDP haben die Liberalen im Wahljahr 2013 - in dem sie aus dem Bundestag geflogen waren - ein Minus von 4,5 Millionen Euro erwirtschaftet: Einnahmen über 33,3 Millionen Euro standen Ausgaben von 37,8 Millionen Euro gegenüber.

Die FDP hat mit Einbußen bei Spenden, Mitgliedsbeiträgen und der staatlichen Wahlkampfkostenerstattung zu kämpfen, seit sie nicht mehr im Bundestag vertreten ist.

Künftige Wahlkämpfe will die FDP-Spitze mithilfe einer Sonderabgabe aus den Parteigliederungen finanzieren. "Dazu schlagen wir einen Investitionsfonds der Kreisverbände vor", sagte FDP-Chef Christian Lindner der Online-Ausgabe des Düsseldorfer "Handelsblatts". 2016 finden in mehreren Bundesländern, darunter dem Stammland der Liberalen, Baden-Württemberg, Wahlen statt.

Der Einbruch bei den Einnahmen ziehe sich durch alle Bereiche. Wegen der schlechteren Wahlergebnisse erhielten die Liberalen dem Bericht zufolge 2013 mehr als 2 Millionen Euro weniger aus der staatlichen Parteienfinanzierung. Das Spendenaufkommen brach sogar um mehr als 5 Millionen Euro ein. Die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen sanken um 1 Million. Die Bilanz weist dem Bericht zufolge ein Defizit von 4,5 Millionen Euro aus.

dpa/afp

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